Rihannas neue Platte ist ein Monster aus der Hölle

Etwa zwei Jahre lang hat Rihanna an ihrer neuen Platte gefeilt. Jetzt haut sie das Album überraschend im Netz raus – für umme. Das ze.tt-Team kann sich denken, warum das Stück nicht im Handel steht: Es ist ganz, ganz schlimm.

© Christopher Polk/Getty Images for CBS Radio Inc.

Rihanna hat ihr achtes Studio-Album gratis im Netz veröffentlicht. © Christopher Polk/Getty Images for CBS Radio Inc.

13 Tracks und kein Kopierschutz: Rihanna hat ihr achtes Studio-Album „Anti“ zum kostenlosen Download auf Tidal gestellt. Auch Nicht-Mitglieder der Streamingplattform von Jay Z können das Machwerk ganz leicht ziehen – E-Mail-Adresse und Namen hinterlassen und ab dafür.

Am Mittwoch war bereits die Single „Work“ in die digitalen Shops gekommen und binnen weniger Stunden in mehreren Ländern auf Platz eins der iTunes-Charts geschossen.

Die Kollegen von Spiegel Online äußern sich euphorisch über das neue musikalische Baby der 27 Jahre alten Rihanna: „‚Anti‘ ist so etwas wie ein postmodernes Märchen“, schreiben sie. „Eines, das nicht bloß einen Pfad mit Hindernissen beschreibt, sondern unzählige Wege aufzeigt. Und am Ende steht keine Moral. Am Ende steht Rihanna, eine neue Königin des Pop. So nah und doch nicht zu fassen.“

Nicht zu fassen ist hier tatsächlich einiges nicht. Musikalisch erlaubt Rihanna es sich, in unterschiedlichen Stilen zu stochern – und es sei ihr gegönnt. Allerdings misslingen ihr die Genre-Experimente so gut wie alle. Mit schrebbelndem Gesang und nervig krachenden Beats stellt sie unseren Glauben an ihr Talent mehrmals auf die Probe.

Das sind die Ergebnisse der gemeinsamen ze.tt-Sofakritik:

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Und Rihanna so?

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