Sägen, fegen, laufen: So sieht der Job eines Tischlers aus

Sein Studium hat Jan abgebrochen, weil er lieber etwas mit den Händen machen wollte. Jetzt ist der 27-Jährige überglücklich mit einer Ausbildung zum Tischler.

Die Sternstunde des Lehrlings beginnt, so erzählt uns Jan, wenn der eigentliche Arbeitstag rum ist. Dann darf der 27 Jahre alte Tischler-Azubi seine eigenen Ideen verwirklichen und die Maschinen seines Ausbildungsbetriebs benutzen. Sofern jemand da ist, der im Notfall helfen kann. „Für mich war das einer der wichtigsten Gründe, warum ich Tischler werden möchte: damit ich mir selber Sachen bauen kann“, sagt Jan. Aber auch sonst macht ihm der Job Spaß. „Es ist toll, Sachen zu bauen, etwas zu erschaffen, das dann zu schleifen, zu veredeln, und am Ende hat man ein fertiges Produkt, das man selber gebaut hat.“

Um etwas Konstruktives mit der Hand zu machen, hat der Berliner auch sein Studium abgebrochen. Und er bereut es nicht. Die Arbeit im Team macht ihm Spaß, in seiner Werkstatt in Berlin-Weißensee wird viel gelacht. Und immer gibt es etwas Neues zu tun: Zurzeit arbeitet Jan an einer Treppe, sie wird in der Werkstatt gestaltet und gebaut, schließlich wieder in Einzelteile zerlegt und zu den Kund*innen gebracht.

„Es ist zu 40 Prozent Maschinenarbeit, also an stationären Maschinen, und 40 Prozent an Handmaschinen“, sagt Jan. Der Rest teile sich auf in Aufräumen, Fegen, Zuarbeiten und Laufen. Tischler*in ist ein anstrengender Job, im Video erzählt Jan mehr darüber.


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