Scherenschnitt macht Landschaft schick

Der britische Künstler Rich McCor sieht was, was du nicht siehst. Mit Schere und Papier zeigt er, was sich mit etwas Fantasie hinter leblosen Objekten verbergen kann.

Selten entsteht etwas Neues, wenn jemand eine Schere benutzt. Rich McCor schneidet allerdings nichts ab, sondern fügt Bildern mit seinen Scherenschnitten eine neue Ebene hinzu. Angefangen hat es mit dem Big Ben, den er auf dem Foto zu einer Armbanduhr umgestaltete.

Der 30-jährige Fotograf aus London schnippelt nicht einfach drauf los, sondern recherchiert vor jeder Reise Sehenswürdigkeiten, die er verzieren kann. „Wenn ein Gebäude einen einzigartigen Look hat, kann ich gut etwas drumherum denken. Mit durchschnittlichen Häusern kann man weniger spielen, aber ich mag die Herausforderung“, sagte er zu ze.tt.

Damit McCor das perfekte Bild hinbekommt, schießt er schon mal 100 Fotos. „Ich habe auf jeden Fall schon mal eine Stunde gebraucht, aber das ist für mich auch das reizvolle an Fotografie – es geht darum, dass Geduld belohnt wird.“ Als nächstes will er nach Tokio. „Das wird ein richtiger Spielplatz für mich.“

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