Scott Kelly: Das Beste aus 340-Tagen Social-Media-Show im All

© Kirkill Kudryavtsev/AFP/Getty Images

Der Astronaut Scott Kelly. © Kirkill Kudryavtsev/AFP/Getty Images

Astronaut Scott Kelly war zwar beinahe ein ganzes Jahr im All, langweilig wurde ihm da oben allerdings nicht. Der US-Amerikaner spielte nicht nur Wasser-Pingpong, sondern machte sich auch zum Affen.

Der US-amerikanische Astronaut Scott Kelly hat schon viel Zeit im All verbracht. Sehr viel. Genau genommen war noch kein Amerikaner so lange da oben wie er. Drei Weltraum-Missionen hat er bereits hinter sich, seine vierte und längste endet morgen. Damit hat er insgesamt 520 Tage im All gelebt.

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Seit 27. März 2015 befindet er sich gemeinsam mit dem Russen Mikhail Korniyenko auf der International Space Station (ISS), wo er Teil eines beinahe einjährigen Zwillings-Experiments der NASA ist. Sein (bis auf den Schnurrbart) identischer Zwilling Mark Kelly, der praktischerweise auch Astronaut ist, blieb auf der Erde zurück und sammelte für wissenschaftliche Vergleichszwecke Blut-, Speichel- und Stuhlproben. Scott tat dasselbe – nur 330 bis 435 Kilometer weiter oben, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 27.600 km/h.

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Am Mittwoch unserer Zeit kommt Scott Kelly nach insgesamt 340 Tagen auf der ISS zurück auf seinen Heimatplaneten, wo die Vergleichsanalyse mit seinem Bruder nach der langen Datensammlung erst richtig losgeht. Ziel des Experiments war und ist es, herauszufinden, inwiefern Schwerelosigkeit und Isolation den menschlichen Körper beschädigen.

Um sich die vielen Wochen auf der Raumstation zu verschönern, vertrieb sich Scott die Zeit neben der Arbeit mit kleinen Spielereien. Ob schwereloses Wasser-Pingpong oder Fangenspielen im Gorilla-Kostüm – es sieht nicht so aus, als ob ihm da oben langweilig geworden ist. Er fotografierte nicht nur die erste Blume, die jemals im Weltraum gezüchtet wurde, sondern aß auch den ersten Space-Salat.

Darüber hinaus hat er wohl den bad-assigsten Instagram-Account aller Zeiten.

Kein Wunder, bei dieser Aussicht.

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Vorsicht, Gorilla an Bord!

Flüssiges Space-Pingpong

Farben- und Brausespaß

So lebt es sich ein Jahr lang auf der ISS