Sehsüchte Filmfestival: Wir zeigen euch eine Woche lang den Kurzfilm „Eat My Dream“

Kann töten ästhetisch sein? Die Berliner Filmemacherin Jessica Dürwald hat eine Fischfabrik in Norwegen besucht und aus dem Material einen berührenden Film gemacht. 

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Toter Fisch kann auch berühren. © Screenshot Youtube

Der Tod kann auch schön sein. Oder zumindest so aussehen. Diese Botschaft scheint von Jessica Dürwalds Kurzfilm „Eat My Dream“ auszugehen. Natürlich wird in der gezeigten Fischfabrik in Norwegen am Fließband getötet, die Menschen am Band (deren Gesichter nie zu sehen sind) vollführen die immer gleichen Händegriffe und es fließt Blut, viel Blut.

Klaviermusik ungewöhnliche Kameraeinstellungen und Nahaufnahmen machen die Fisch-Tötungsmaschine jedoch auf eine besondere Weise ästhetisch.

Wir zeigen euch „Eat My Dream“ in Kooperation mit dem Sehsüchte Filmfestival. Sehsüchte ist das größte Internationale Studentenfilmfestival Europas und findet vom 20.-24. April in Babelsberg statt.

[Außerdem bei ze.tt: Sehsüchte Filmfestival: Wir zeigen euch eine Woche lang den Kurzfilm „Wurst“]

Jessica Dürwald ist Animatorin und Filmemacherin aus Berlin. Sie studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg und Animation an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.