Serie „Facepalm“: Schluss mit Political Correctness

Bei manchen Meldungen wollen wir einfach nur unsere Hand vors Gesicht schlagen. Themen, die dieses Gefühl auslösen, beleuchtet ze.tt in der Videoserie Facepalm. Diesmal: Political Correctness.

Was genau soll diese Political Correctness eigentlich sein? Manch eine*r sagt: Regeln darüber, wie wir zu sprechen und zu schreiben haben und darüber, was wir sagen dürfen und was nicht. Diese Regeln beeinflussen letztendlich auch unser Denken. Political Correctness, die Geißel der linken Sprachpolizei.

Endlich sagt’s mal jemand

Menschen, die sich ganz bewusst nicht an den vermeintlichen Sprachcode der Political Correctness halten, sprechen also wider der Sprachpolizei unbequeme Wahrheiten aus. Zumindest: So wirkt es.

Der Autor Marc Fabian Erdl belegt in seinem Buch Die Legende von der Politischen Korrektheit, dass es Political Correctness nie gab. Stattdessen gibt es die Kritik an ihr, die als rhetorischer Trick benutzt wird, um konservative und rechte Inhalte zu verbreiten. Political Correctness wirkt als rechtes Totschlagargument. In diesem Interview erklärt Erdl seine These genauer.

Wer diesen Trick geschluckt hat, sagt dann vielleicht sowas wie Winfried Kretschmann: „Wir dürfen es mit der politischen Korrektheit nicht übertreiben!“ – und schwächt sich damit selbst. Als ob ein Zuviel an liberalen Ideen ihr Gegenteil hervorrufen würde. Diskriminierende Sprache und rassistisches Gelaber muss weiterhin kritisiert werden, aber es reicht dann auch, das klassisch als Kritik zu bezeichnen.


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