So eklig sieht es aus, wenn man sich einen Magneten implantieren lässt

Micha Heller lässt sich den Finger aufschneiden. Für einen Partygag. Er lässt sich einen Magneten in den Finger implantieren. Damit kann er Bierdeckel hochheben, Büroklammern und er bekommt einen sechsten Sinn.

Ein kleines Kribbeln, ein Vibrieren in der Fingerspitze – ganz eindeutig: Da ist ein Magnetfeld. Das kann Michael Heller in Zukunft mit seinem Magneten im Finger leicht herausfinden. Einen Nachteil hat das Implantat allerdings: In einen Magnetresonanztomographen darf er damit nicht. Das Gerät würde ihm den Magnet aus der Haut reißen. Für Michael ist das Ganze vor allem ein Test. Er will herausfinden, wie sein Körper auf Implantate reagiert, um sich später größere Formen einsetzen zu lassen. Ansonsten sieht er den Magneten im Finger eher als Partygag.

Falls ihr auch über Body Modifications nachdenkt, wäre ein Magnet im Finger ein leichter Einstieg. Wie viel es kostet, kann Piercer Ansger Fritze aber nicht genau sagen. Der Preis hängt zum Beispiel davon ab, wie groß der Magnet ist und wo er hin soll.