So hübsch/hässlich sind die Olympia-Outfits

Im August steigen die Olympischen Sommerspiele 2016 im sonnigen Rio de Janeiro. Das Schaulaufen der Teilnehmer*innen hat bereits begonnen: Nach und nach präsentieren die Nationen ihre Trikots. Wir zeigen die ersten Outfits.

© Matt King/Getty Images

Fauxpas oder schick? Die Olympia-Outfits des australischen Teams. © Matt King/Getty Images

Als die antiken Griechen die Olympischen Spiele vor mehr als 2700 Jahren erfanden, war die Kleidung der Agonen, der durchweg männlichen Athleten, sagen wir mal: spartanisch. Die Herren traten in den gymnischen Wettbewerben – zum Beispiel beim Laufen, Springen und Diskuswerfen – nackig an.

In Anbetracht der Outfits, die die ersten der voraussichtlich 206 teilnehmenden Nationen diese Woche präsentiert haben, wünschen sich manche Modekritiker womöglich eher in die klamottenlose Vergangenheit zurück. Die US-Seite Quartz empfindet die Trikots sowie die Outfits für die Eröffnungsfeier jedenfalls als „langweilig“ und „leicht zu vergessen“. Die Designs seien deshalb so öde, weil Modedesigner zurzeit verstärkt Sportanleihen in ihre Arbeit einfließen lassen würden. Die Olympia-Trikots würden dem aktuellen Anspruch in der Mode nicht gerecht.

GQ lästert über die gestreiften Anzüge des australischen Teams, sie seien „episch schlecht“. Es sei nicht allzu clever gewesen, sich von den Outfits aus 1924 inspirieren zu lassen.

Britische Twitterer ziehen in hämischen Kommentaren insbesondere über die Jacke ihres Teams her, berichtet Mashable.

Das deutsche Uniform-Design ist verhältnismäßig unangreifbar: Die Athlet*innen treten in schlichten Shirts in den Farben der Nationalflagge und mit silberfarbenen Jacken auf. Am Mittwoch präsentierte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die neue Kollektion, „die neue Akzente setzt und sowohl die Individualität der deutschen Teilnehmer als auch die Zusammengehörigkeit widerspiegelt.“

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