So kriegst du alles Wichtige in dein Gepäck

Das Schwerste an einer Reise ist immer das Packen. Aber mit diesen Lifehacks geht’s um einiges einfacher.

© BeneA/photocase.de

Gut gepackt ist besser gereist. © BeneA/photocase.de

„Na, dann nimm doch einfach nicht so viel mit!“ – wie mich dieser Satz vor meinen Reisen immer nervt. Genauso wie die Phrase „nur das Nötigste einpacken“. Äußerst amüsant. Woher soll ich denn vorher wissen, was wirklich nötig ist, wenn ich an mir gänzlich unbekannte Orte fahre? Vielleicht werde ich überraschend auf eine Filmpremiere eingeladen und brauche spontan ein glamouröses Kleid, wie damals in Kuba?

Damit das Packen also nicht so stressig wird, habe ich eine Routine entwickelt, die dir auch weiterhelfen kann.

Ich stelle mir vorab immer folgende drei Fragen:

  1. Kann ich eine Zeit lang ohne dieses Teil leben? Wenn nicht: mitnehmen.
  2. Würde ich sehr lange und sehr laut weinen, wenn es wegkäme? Dann lasse ich es lieber zu Hause. Wie mein Smartphone.
  3. Kann ich es vor Ort kaufen? Dann muss ich es nicht mitschleppen. Zahnpasta gibt’s überall, zuweilen gar künstliche exotische Sorten wie Zimt oder Multifrucht.

Außerdem versuche ich, beim Packen Folgendes zu beherzigen:

Nur Wohlfühl-Klamotten einpacken. Ein schickes Kleidchen, das zwickt und kratzt, werde ich auch im Urlaub eher ungern anziehen. Also gar nicht.

Das Shampoo fungiert als Duschgel und die Haarspülung als Rasiercreme – ZACK! – schon habe ich zwei Flaschen weniger unterzubringen.

Grundsätzlich packe ich nichts ein, das knittert oder leicht Flecken bekommt. Selbstgänger, oder?

Außerdem kommen in meinen Rucksack ausschließlich dunkle Shirts oder Tops mit Muster, da sieht man Flecken nämlich nicht so leicht.

Wenn ich was Dickeres einpacke, dann am liebsten aus Merino-Wolle – die kann man bei wärmeren und kühleren Temperaturen tragen und nimmt kaum Gerüche an.

Vor der Schuh-Auswahl überlege ich: Was habe ich wirklich, also wirklich wirklich vor? Wandern gehen oder doch eher so Strand? Eigentlich reicht je ein Paar Flipflops, bequeme Ausgehschuhe und stabile Sneakers für die allermeisten Urlaubs-Unternehmungen.

Ein großer Sommerschal kann notfalls als Deckchen, Jäckchen oder Röckchen dienen.

Und jetzt kommt mein Lieblings-Hack: Statt eines eigenen Kissens packe ich inzwischen lediglich eine leere Hülle ein, zum Beispiel von einem Schlafsack, die ich dann bei Bedarf mit weichen Klamotten fülle.

Außerdem gibt’s in diesem Internet eine Menge Videos mit Pack-Tricks. Hier sind die zwei, die ich am Besten finde.

So kannst du ein komplettes Outfit in ein paar Socken stopfen:

So bekommst du Klamotten für zwei Wochen ins Handgepäck:


Gute Reise! Und falls du noch ein paar eigene Pack-Tricks auf Lager hast – immer her damit: team@ze.tt.