So sieht es aus, wenn man Waffen durch Selfie-Sticks ersetzt

Das Blog „Guns replaced with selfie sticks“ gibt berühmten Filmszenen einen völlig neuen Kontext. Dafür reicht eine einfache Fotomontage.  

© Guns replace with selfie sticks

Ziemlich angespannter Blick für ein Selfie, Arnie. © Guns replace with selfie sticks

Pistolen und Gewehre waren Erfindungen, die es Krieger*innen ermöglichten, Feind*innen auch in der Distanz zu treffen. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend, ob man die Gegner*innen direkt vor sich hatte und sie mit bloßer Hand oder einem Schwert angriff.

Der Selfie-Stick verfolgt ein ähnliches Prinzip: Er verlängert den Arm der/des Fotograf*innen, der sich selbst fotografieren möchte. Der Sinn dahinter ist glücklicherweise ein völlig anderer. Bei Waffen geht es darum, andere zu töten, bei Selfies darum, sich selbst ins beste Licht zu rücken. Allerdings können auch Selfies tödlich sein. Im vergangenen Jahr starben mehr Menschen durch Selfies als durch Haieangriffe.

[Außerdem auf ze.tt: Junge erschießt sich unabsichtlich bei Selfie]

http://gunsreplacedwithselfiesticks.tumblr.com/post/139421154293

Was passiert, wenn man Waffen durch Selfie-Sticks ersetzt, zeigt das Blog „Guns replaced with selfie sticks“. Er ist erstaunlich, wie gut das funktioniert – auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Arnold Schwarzenegger als Terminator interessiert hätte, wie er selbst aussieht.

Solange die Botschaft hinter dem Blog „Make selfies, not war“ ist, sind wir dennoch dafür, dass jede Waffe durch einen der grauenvollen Sticks ersetzt wird.

http://gunsreplacedwithselfiesticks.tumblr.com/post/138722981023

http://gunsreplacedwithselfiesticks.tumblr.com/post/138274240648

http://gunsreplacedwithselfiesticks.tumblr.com/post/138258664788

http://gunsreplacedwithselfiesticks.tumblr.com/post/138273341078