So täuscht ihr im Club vor, gut tanzen zu können

Ihr könnt nicht tanzen und habt Angst, dass es auffliegt? Keine Sorge, mit diesen Tipps kommt ihr unauffällig durch die Nacht.

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Tanzen, wo es eng ist. © ze.tt/Leon Krenz

Gentlemen, der Dancefloor ist unser Endgegner. Während die Damen von Natur aus zu den schwungvollsten Bewegungen befähigt scheinen, stehen wir Kerle im Club rum wie Säcke voll Zement und sehen doof aus. Was tun, wenn man sich keinen Modern-Dance-Kurs leisten kann? Es gibt ein paar simple Tipps, mit denen sich das fehlende Tanztalent zwar nicht herstellen, aber immerhin überspielen lässt.

1. Nehmt eine Tasche mit, die euch an allzu krassen Bewegungen hindert

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Jacke und Schal könnt ihr getrost an der Garderobe lassen. Aber diese Tasche, diese kostbare Tasche, in der sich wahlweise euer Laptop, ganz viel Geld oder euer Kinderfotoalbum befindet. Die müsst ihr ganz dringend bei euch behalten. Sie hindert euch daran, auf dem Dancefloor steilzugehen? Ach, wie ärgerlich.

2. Tanzt bloß nicht direkt neben den Leuten, die wirklich tanzen können

Ihr tanzt schlecht – aber im direkten Vergleich mit Twerk-Queens und HipHop-Dudes seht ihr deutlich unbeholfener aus. Also bloß weit weg von den Leuten, die aussehen, als seien sie „Step up“ entsprungen.

3. Macht nicht jeden Dance-Move mit

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Nicht in die Knie gehen, nicht hüftenkreisen, nicht twerken, nicht sliden, nicht robotern, nicht rasenmähen, nicht leitersteigen – das kann nur schief gehen. Lasst es.

4. Sucht euch einen Platz, an dem viel los ist

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Ihr haltet es für eine gute Idee, euch in die dunkelste Ecke des Clubs zu verkriechen, wo euch niemand sieht? Miese Strategie. Gerade dort sehen alle, wie ihr nicht gut – beziehungsweise gar nicht – tanzt. Sicher vor schrägen Blicken seid ihr da, wo am meisten los ist. Da sieht auch niemand, wie körperklausig ihr unterwegs seid.

5. Haltet euch an einem Getränk fest

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Es ist nicht viel los im Club? Dann sucht euch etwas zum Festhalten und als psychische Stütze. Ein Bier ist gut, ein zierliches Cocktailglas, das ihr vorsichtig behandeln müsst, ist noch besser. Alle werden Verständnis dafür haben, dass ihr mit dem in der Hand nicht abgehen könnt.

6. Snappt die ganze Zeit

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Diese Empfehlung könnte auch als Senna-Gammour-Strategie bezeichnet werden, weil die ehemalige Monrose-Musikerin (Monrose ging als Gewinnerband aus der ProSieben-Show „Popstars“ hervor) auf Snapchat (@missgammour) ständig snappend im Club zu sehen ist. Und wer die ganze Zeit snappt, kann sich eben nicht aufs Tanzen konzentrieren, Zwinkersmiley.

[Außerdem auf ze.tt: Wer ist eigentlich dieses Snapchat? Und wie geht das?]

Die beste Strategie ist aber immer noch diese:

7. Dance like nobody’s watching

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Macht euch keine Gedanken darüber, was andere denken. Habt lieber Spaß.