Video zeigt, wie widerlich Fruchtgummi hergestellt wird

Fruchtgummis schmecken zwar gut, sollten sie aber nicht. Zumindest nicht, wenn man sieht, wie sie hergestellt werden. Igitt!

© dpa / Alina Kneepkens/Vimeo

Wäh! © dpa / Alina Kneepkens/Vimeo

Dass fast alle Fruchtgummi-Sorten tierische Gelatine beinhalten, ist kein Geheimnis. Aber habt ihr schon mal genauer über den Herstellungsprozess nachgedacht? Der ist so widerlich, dass es einem die Kehle zuziehen kann. Ihr esst gerne Goldbären, Apfelringe, Colaflaschen und anderes Gummizeug? Seht euch das Video „‚Over Eten‘ Gelatine“ der belgischen Filmemacherin Alina Kneepkens an – und ihr tut es bald nicht mehr.

In dem Horrokurzfilm zeigt Kneepkens Schritt für Schritt in grausamer Zeitlupe die Produktion eines Fruchtgummis in umgekehrter Reihenfolge – vom fertigen Gummistück im Mund bis zum lebendigen Schwein im Stall.

Screenshot: Alina Kneepkens/Vimeo
Nein. | Screenshot: Alina Kneepkens/Vimeo

Tierische Gelatine wird zum größten Teil aus Schweineschwarten hergestellt. Aus der dicken Außenhautschicht oder Bindegewebsschicht von Schweinen wird Kollagen und Gelatine extrahiert. Sie halten die Gummibärchen zusammen und geben ihnen die typische Konsistenz. Das klingt genau so lecker, wie es aussieht: gar nicht.

Alinas Video ist nur eines in einer Reihe an schockierenden Kurzfilmen über die Lebensmittelproduktion. In „Rabbit With Plums“ zeigt sie die Herstellung eines traditionellen belgischen Gerichts, in „Zwarte Pens“ die einer Blutwurst – jeweils in chronologisch umgekehrter Reihenfolge.

Wer nach dem Video lieber auf vegane Fruchtgummis zurückgreift: die Schweine würden es uns danken.