Soziales Netzwerk Peach: Nicht mal Taylor Swift hat die App auf dem Schirm

Noch herrscht in dem neuen sozialen Netzwerk Peach große Stille. Doch die Macher haben eine Geheimwaffe, mit der sie Nutzer keschern wollen: Magic.

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Noch herrscht bei Peach großes Stillschweigen. Pexels/CC0

Peach heißt eine neue App, über die angeblich das ganze Web spricht (Mashable, Curved). Das ist allerdings Mumpitz: Bislang haben gerade mal die üblichen Tech-Nerds und Medienheinis das neue soziale Netzwerk der Vine-Macher auf dem Schirm.

Der Hype ist ein Hype der Szene, bei den coolen Kids ist Peach noch nicht angekommen: Weder US-Stars, geschweige denn deutsche Netzgrößen wie Dagi Bee, Bibi und Liont setzten bis jetzt ihren Fuß in das digitale Neuland. In den USA nutzten flinke Faker die Gleichgültigkeit der Promis gegenüber Peach, um die Nutzernamen unter anderem von Taylor Swift und Tila Tequila zu besetzen. Unter den Namen verbreiten sie jetzt Albernheiten wie diese:

hi peach!!! just want to spread awareness that the world IS flat!! the government doesn’t want you to know

schreibt die Fake-Tila-Tequila auf ihrem Profil. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf Tweets der Trash-Schauspielerin, in denen sie behauptete, niemand könne beweisen, dass die Welt rund sei.

Kommt da noch was?

Doch sobald die iOS-App für alle verfügbar ist und die ersten prominenten Nutzer die Rolle der Lockvögel übernehmen, könnte es mit Stuss und Schweigen zügig vorbei sein. Immerhin hat Peach viel von dem, was Heidi Klum auch ihren Modelkandidatinnen inflationär attestiert: Potenzial. Das besteht in den sogenannten „Magic Words“.

"Gif" eintippen, Gif suchen, Gif posten: "Magic Words" verleihen Peach den nötigen Kick.
„Gif“ eintippen, Gif suchen, Gif posten: „Magic Words“ verleihen Peach den nötigen Kick.

Statt nur Text- und Fotoposts auf sein Profil zu setzen, lassen sich über Befehle wie „gif“, „draw“ und „rate“ auch Gifs, Zeichnungen oder Sterne-Bewertungen verschicken. Man kann seine Follower darüber aufklären, wie es um den aktuellen Akkustand, den Aufenthaltsort oder die Buchlektüre steht. Stand heute gibt es 20 dieser magischen Befehle, weitere sollen folgen. Was bisher noch albern wirkt, könnte Peach künftig zum bunten Experimentierlabor für diejenigen machen, denen Twitter zu nerdy und Facebook zu öde geworden ist.