Die SPD ist Wahlsieger in Mecklenburg-Vorpommern, die AfD liegt vor der CDU

Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Die AfD wurde zweitstärkste Partei, vor der CDU.

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Der Spitzenkandidat der SPD, Ministerpräsident Erwin Sellering. © Bernd Wüstneck/dpa

Die SPD ist mit 30,6 Prozent der Stimmen stärkste Partei in Mecklenburg-Vorpommern geworden, verlor jedoch 5,0 Prozent gegenüber der letzten Wahl 2011. Die erstmals angetretene AfD landete mit 20,8 Prozent vor der CDU, die 4,0 Prozent verlor und auf 19,0 Prozent der Stimmen kam.

Die Grünen erreichten 4,8 Prozent, ein Verlust von 3,7 Prozent. Sie scheitern also an der Fünfprozenthürde und werden nicht in den Landtag in Schwerin einziehen. Die Linke erreichte 12,5 Prozent, ein Verlust von 5,2 Prozent.

Die NPD, die bisher im Schweriner Landtag saß, kommt auf 3,0 Prozent und wird somit nicht mehr im Parlament vertreten sein. Auch die FPD verfehlt mit 3,0 Prozent den Einzug in den Landtag.

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Die derzeit regierende Koalition aus SPD und CDU hat nach aktuellem Stand eine Mehrheit von sechs Sitzen. Auch ein Bündnis aus SPD und Linken wäre möglich.

Die AfD sitzt jetzt in neun von 16 Landesparlamenten in Deutschland. Die NPD ist nach dem Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern in keinem Landtag mehr vertreten.

Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 61 Prozent – ein Anstieg um rund 10 Prozent. Davon scheint vor allem die AfD profitiert zu haben, die viele der früheren Nichtwähler für sich gewinnen konnte.


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