Start-up baut Stift, der mit Feinstaub malt

Das ist doch mal eine sinnvolle Verwendung für etwas, das chronische Lungenentzündungen verursachen kann.

Schwarze Farbe aus Feinstaub – malt! © Graviky Labs

Nimm den Dreck, mal ihn an die Wand! Das Start-up Graviky Labs machte es möglich, indem es Feinstaub über eine Art Filter sammelte, der auf Abgasrohre von beispielsweise Boten gesteckt wurde, und den Staub raffinierte. Heraus kamen 150 Liter schwarze Tinte und eine Serie unterschiedlicher Marker.

Das Team arbeitet bereits daran, die Tinte auch in unterschiedlichen Farben herzustellen. Noch gibt es die Marker nirgends zu kaufen – ob die Idee in Serie geht, bleibt abzuwarten.

Wenn Street Artists die Marker in die Hände bekämen und mit dem Dreck aus Großstädten die Wände ebendieser verzierten, ergäbe sich ein spannender Kreislauf.