Tätowierer sticht die nächste Dimension der Körperkunst

Seit er 3D-Tattoos sticht, ist Winston The Whale auf Instagram ein Star.

Screenshots: Winston The Whale/Instagram

Winston The Whale sticht 3D-Tattoos. Screenshots: Winston The Whale/Instagram

Ein Kumpel fragte den Illustrator Dave, ob er ihm ein Tattoo stechen würde. Ein Stick’n’Poke-Tattoo sollte es sein – eine DIY-Methode, die ohne großen Aufwand zuhause gestochen werden kann. Dave hatte das zuvor zwar nie gemacht, aber er sagte zu. Das Motiv war nichts Besonderes, ein Planet samt Sternen, wie er der Huffington Post berichtete. Aber der US-Illustrator aus Portland, Oregon fand Gefallen am Tätowieren und blieb dabei.

Inzwischen hat Dave, der sich den Künstlernamen Winston The Whale verpasste, ein eigenes Studio. Und er führt einen erfolgreichen Instagram-Account mit mehr als 40.000 Followern, auf dem er für seine Körperkunst wirbt.

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Seit September vergangenen Jahres hat er eine Tattoo-Art im Sortiment, auf den seine Kund*innen und Follower ganz besonders abfahren: 3D-Bilder in Rot-Blau.

3D pizza slice from yesterday evening. Thanks Cass! Safe travels ✌️

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Auf die 3D-Motive habe Dave ein Kunde gebracht, der ein Tattoo von einem Totenschädel in rot-blau gestochen haben wollte. Das Bild sorgte unter seinen Instagram-Followern für Aufsehen.

One of a few 3D tattoos I've done so far today. Thanks Kayla!

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Die Antwort auf die Frage, die ihr euch nun stellt, ist allerdings: Nein! Mit einer dieser retroesken Brillen sehen die Tattoos nicht so aus, als wären sie 3D. Das verhindert unter anderem die Unebenheit und die Farbunterschiede der Haut. Schön sehen sie aber trotzdem aus.

One of a few 3D tattoos from today. Thanks Suzy!

A photo posted by 🔵 Dave 🔴 (@winstonthewhale) on