Takeshi’s Castle kommt zurück!

Jump’n’Run im echten Leben: Bald können wir in der absurden japanischen Kultshow „Takeshi’s Castle“ den Teilnehmer*innen wieder beim Scheitern zusehen.

Begonnen hat jede Folge von „Takeshi’s Castle“ mit 90 bis 150 Kandidat*innen und einer rutschigen Mauer. Sie war das erste Hindernis, das es zu überwinden galt, um am Ende das Schloss des bösen Fürsten Takeshi (gespielt vom japanischen Schauspieler und Regisseur Takeshi Kitano) einzunehmen. Auf dem Weg dorthin wurden die Teilnehmer*innen in lustigen Spielen aussortiert, die wie Level aus „Super Mario“ anmuteten.

Sie mussten sich zum Beispiel mit Seilen auf kleine Podeste schwingen, über drehende Rollen balancieren oder sich aus einem Labyrinth vor zwei Bösewichten retten. Wer eines der Spiele nicht schaffte, landete früher oder später im Wasser oder Matsch und war disqualifiziert, eine zweite Chance gab es nicht. Ins Finale schafften es immer nur eine Handvoll der Spieler*innen, wo sie gegen Takeshi persönlich in einem Spritzpistolentournier antreten durften. Die Spiele waren kreativ, kaum zu meistern und deshalb meist sehr grausam und mit ganz viel Mitleid anzusehen.

Das Mitleiden und Mitfiebern mit den Kandidat*innen machten die Real-Life-Gaming-Show bei den Zuseher*innen in den 1980er und 1990er Jahren wahrscheinlich so beliebt. Nicht nur in Japan, sondern auch in Europa, den USA und Indien.

Das alte Format kommt jetzt mit insgesamt 133 Folgen zurück nach Deutschland. Ab dem 25. Februar wird RTL Nitro jeden Samstag zwei der alten Folgen ausstrahlen, eine Folge dauert 20 bis 30 Minuten. Am Sonntag gibt es dieselben Folgen gleich nochmal zu sehen. Eine Neuauflage wird es keine geben.