Videoserie „Letters from Abroad“: Samba schickt eine Nachricht an seine Tochter

© Benjamin Glitschka

Samba ist aus seinem Heimatland Senegal nach Deutschland geflohen © Benjamin Glitschka

Wir haben mit jungen Flüchtlingen gesprochen: Drei Kameras, etwas Licht, schwarzer Stoff. Sie berichten von Verzweiflung, Angst und Hoffnung.

In der Videoserie „Letters From Abroad“ geben wir Geflüchteten ein Gesicht und einen Namen. Wo kommen sie her? Welchen Weg haben sie hinter sich? Was ist ihre Geschichte? Die jungen Männer senden auf diese Weise einen Brief aus der Ferne, also einen „Letter From Abroad“, in ihre Heimat. Gleichzeitig schicken sie mit ihren Sichtweisen, Erfahrungen und Meinungen auch eine Nachricht an die Menschen hier in Deutschland.

Wir beginnen unsere Reihe mit Samba. Sein Vater ist nach Europa aufgebrochen, als er noch ein Baby war. Bis heute hat er keinen Kontakt zu ihm. Viele Jahre später macht sich auch Samba auf den Weg, um sein Glück in Deutschland zu suchen. Seit vier Jahren lebt er inzwischen hier. Er hat sich verliebt und geheiratet, besucht Sprachkurse und ist inzwischen sozial abgesichert.

Samba hat seine Tochter im Senegal zurückgelassen. Sein Video ist eine Nachricht an sie.

Wir danken besonders den Machern der Videoserie:

Videoredaktion und Interview: Tim Hamelberg
Kamera: Benjamin Glitschka
Schnitt: Oliver Szyza
Ton: Caspar Heinemann
Musik: Jan Weigel