Warum Trans-Feminist*in Alok soziale Medien fürchtet und liebt

Alok Vaid-Menon definiert sich weder als Mann noch als Frau. Mit ihrer* Performance-Kunst will sie* auf Gewalt gegen Trans*-Menschen aufmerksam machen und Betroffenen Hoffnung geben.

In ihrem* aktuellen Poetry-Comedy-Stück Watching u/Watch me spricht die* nicht-binäre US-Künstler*in und Autor*in über Sichtbarkeit, Überwachung und Gewalt gegenüber Trans*-Menschen of color. Während sich im Netz Videos zur Belustigung verbreiten, die Gewalt gegen Trans*-Menschen zeigen, macht sich die* 26-jährige Alok Gedanken über Einsamkeit und die Angst, alleine zu sterben.

Indem sie* den Strudel aus physischer und psychischer Gewalt verbildlicht, ist den Zuseher*innen irgendwann nicht mehr klar, was wirklich mehr weh tut: eine Faust im Gesicht oder die Aufforderung, Selbstmord zu begehen via Instagram. Wir trafen Alok, um mit ihr* darüber zu sprechen, warum sie* die sozialen Medien einerseits liebt und sie andererseits fürchtet.

 


Das * nach einem Personalpronomen steht in diesem Artikel als Ausdruck für nicht-binäre Personen. Also Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen wollen.