Was man mit 100 Millionen Dollar noch anstellen kann, außer Helene Fischer zum Schweigen zu bringen

Der US-Milliardär Warren Buffet hat Deutschland einen Besuch abgestattet und sich dabei auf ein Helene-Fischer-Konzert verirrt. Das war so schlimm, dass er ihr 100 Millionen Dollar geboten hat, endlich die Klappe zu halten.

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Helene Fischer mit 100 Millionen Dollar zum Schweigen bringen? Kann man machen, das Geld könnte aber anders besser genutzt werden. © Getty Images

Die Geschichte: Nicht wahr, nur Satire der Huffington Post. So schön, dass wir auch erst drauf reingefallen sind. Aber so wunderbar es wäre, nicht mehr von „Atemlos durch die Nacht“ genervt zu werden – 100 Millionen Öcken hätten sich sowieso für weitaus Besseres auf den Kopf hauen lassen.

500 One-Direction-Gigs verhindern

Wenn man schon Künstlern den Auftritt verbieten will, dann doch bitte den richtigen: One Direction zum Beispiel. Die britisch-irische Combo nimmt laut „Priceonomics“ zwischen 150.000 und 200.000 Dollar Gage für einen Gig. Möglicherweise wären die vier Jungs bereit, für 100 Millionen Dollar ein wenig die Beine hochzulegen und in den kommenden Jahren die Klappe zu halten.

Zwei Jahre lang Greenpeace Deutschland finanzieren

Greenpeace erwirtschaftet in Deutschland jährlich etwa 50 Millionen Euro; hier findet ihr die offiziellen Jahresbilanzen. Mit der Finanzspritze von Warren Buffet könnte sich die Umweltschutzorganisation zwei Jahre über Wasser halten, und die fast 600.000 Förderer könnten ihr Geld in andere Projekte investieren.

16 neue „Game of Thrones“-Folgen produzieren

Gerade mal zehn Folgen hat eine „Game of Thrones“-Staffel, das ist: Viel! Zu! Wenig! Mit Buffets Kohle ließe sich die kommende sechste Season um sechs Folgen ausbauen: Eine Episode der TV-Umsetzung von George R. R. Martins Fantasy-Epos schlägt im Schnitt mit sechs Millionen Dollar zu Buche.

666 Boote kaufen, um damit Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten

150.000 Euro hat Harald Höppner für die Sea-Watch hingeblättert. Nun kreuzt der Unternehmer aus Brandenburg mit dem Schiff auf dem Mittelmeer, um Flüchtlingen in Seenot zu helfen. Das nachzumachen wäre mit Warrens Brieftäschchen ein Leichtes.

„Juno“, „Lost in Translation“, „Little Miss Sunshine“ und „The King’s Speech“ a) neu drehen, b) die Hauptrolle darin spielen und c) eine wilde Sause feiern

Ein von @ellenpage gepostetes Foto am

Unsere Lieblingshipsterfilme haben wir lange genug nur rauf und runter geschaut – mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar ließen sich „Juno“ (hat damals 7,5 Millionen gekostet), „Lost in Translation“ (4 Millionen), „Little Miss Sunshine“ (8 Millionen) und „The King’s Speech“ (15 Millionen) einfach noch mal mit uns in den Hauptrollen neu drehen. Und dann wäre immer noch genug Asche da, um mit Ellen Page, Michael Cera, Bill Murray, Scarlett Johansson, Colin Firth und Co. eine Supersause zu feiern. Das wäre nicht sonderlich sinnvoll. Aber hey.