Was wir von Britney Spears lernen können

„Britney survived 2007. You can handle today.“ Diese Weisheit sollten wir uns alle zu Herzen nehmen und etwas mehr Britney in unser Leben lassen.

© Kevin Winter/Getty Images

Britney bei den Billboard Music Awards 2016 © Kevin Winter/Getty Images

Das Leben ist hart. Es ist unfair und schlägt dir mitten ins Gesicht, genau dann, wenn du die Nase ganz weit oben trägst. Niemand weiß das besser als Britney Spears, die uns 1999 mit rosa Puscheln im geflochtenen Haar „Hit Me Baby One More Time“ entgegenrief, deren Debütalbum sich bis heute mehr als 28 Millionen Mal verkaufte – und die für mindestens so viele Schlagzeilen sorgte. Auf ihren Karrierehöhepunkt folgten Scheidung, Absturz, ein angeblicher Wabbelbauch, öffentliche Verwirrung bei den MTV Video Music Awards 2007 und öffentliche Demütigung. Sie rasierte sich den Kopf und war bald Mann, Kinder und ihren guten Ruf los.

Die Spears lag am Boden. Doch sie ist wieder aufgestanden: Sie bringt ein neues Album raus – und ihr Leben soll sogar verfilmt werden. Und nun haben wir es mit einer echten Powerfrau zu tun. Sie hat einfach weiter gemacht. Weiter mit knappen Outfits und skurrilen Auftritten. Richtig so. Wir alle brauchen mehr Britney-Attitüde! Uns sollten die negativen Kommentare und komischen Blicke der Anderen egal sein. Wer sich daran stört, wie wir uns verhalten oder kleiden, der hat lediglich ein “It’s Britney, bitch!” verdient. Und dann Kopf hoch, und weiter.

Quelle: giphy
Quelle: giphy

Wie toll ist bitte die Zeile in ihrem neuen Song: „No shame in the game, just cut the shit, be honest“. Ja Mensch! „No Rules“ heißt es weiter in der R’nB-angehauchten Ballade. Britney weiß inzwischen worauf es ankommt. Nämlich darauf, dass man sich mit sich selbst wohlfühlt. Und das ganze hohle Drumherum ist unwichtig.

Das zeigt sie auch ganz eindrücklich auf dem Cover zur Single „Make Me“. Trends mal beiseite – Britney trägt einfach nur kunstvoll ein Laken um ihren sonnengebräunten Body, dazu weiße, kniehohe Stiefel. Ansonsten ist sie nur sie selbst. Völlig natürlich (also mal abgesehen von den paar Photoshop-Tricks und klitzekleinen Schönheits-OPs). Diese Frau zieht ihr Ding durch. Und dafür verdient sie allen Respekt der Welt.

#MakeMe featuring @g_eazy on @AppleMusic britney.lk/MakeMe

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Britney erklärte gegenüber ihren Fans, wie wichtig es für sie sei, mit ihrem neuen Album „Glory“ (erscheint am 26. August) Frauenpower zu zelebrieren. Das macht sie wie gewohnt mit sehr viel Sexyness. Zum Beispiel in Titeln wie „Private Show“ und „Do You Wanna Come Over?“ presst und stöhnt sie die erotischen Texte nur so hervor. Der Sound des Albums ist eine Mischung aus Elektro-Mainstream und modernem Pop.

Und allen, die nach der neuen Platte immer noch daran zweifeln, dass wir von Britney etwas lernen können, denen sei das folgende Instagram-Motto von der Princess of Pop ans Herz gelegt: „You can’t make everyone happy. You are not pizza.“ Amen.