Was wir über das Baden wissen sollten

Schon die ägyptische Königin Kleopatra wusste die Wirkung eines Vollbades zu schätzen. Heute wissen wir: Es muss keine ganze Badewanne voll Milch, Öl und Honig sein, um die Haut zu pflegen. Bernhard Finkbeiner von Frag-Mutti.de weiß, wie wir richtig abtauchen.

Photofusion/UIG via Getty Images

Baden will gelernt sein. Photofusion/UIG via Getty Images

Ein entspannendes Bad nach einem anstrengenden Tag gönnt man sich gerne. Gerade im Herbst und Winter sind Erkältungs- und Schaumbäder sehr beliebt. Ob eine Kräuter-Kombination oder ein fruchtiger Mix aus Granatapfel und Orange – Badezusätze gehören im Drogeriemarkt derzeit wieder zu den Bestsellern.

Genuss nach Maß

Dabei gilt für viele: Je wärmer und länger, desto besser. Doch hier muss man aufpassen. Man sollte mindestens 20 und maximal 30 Minuten lang in der Badewanne liegen. 20 Minuten lang dauert es, bis die Haut die im Wasser enthaltenen Wirkstoffe aufgenommen hat. Wer länger als 30 Minuten badet, geht das Risiko ein, den natürlichen Schutzfilm der Haut zu zerstören.

Wer zu lange badet, kann seiner Haut schaden.

– Bernhard Finkbeiner von der Ratgeber-Seite Frag-Mutti.de

Wohl zu heiß gebadet?

Außerdem sollte die Temperatur in der Wanne nicht mehr als 37 Grad betragen – also Körpertemperatur. Wer kein Thermometer zur Hand hat, dem empfiehlt Bernhard Finkbeiner einen einfachen Test: Einfach das Handgelenk unter den Wasserstrahl halten. Wenn sich das Wasser nicht zu warm und nicht zu kalt anfühlt, stimmt die Temperatur.

Höhere Temperaturen können sich negativ auf den Kreislauf auswirken.

– Bernhard Finkbeiner

Aus welchen Hausmitteln sich ganz einfach ein Badezusatz, eine Badekugel oder ein Peeling herstellen lässt, hat Bernhard Finkbeiner von Frag-Mutti.de im Interview mit detektor.fm-Moderator Thibaud Schremser verraten.