Wenn es um Gender und Hautfarbe geht, ist dieses Spiel das realistischste

„Rust“ ist auf eine gewisse Weise am nächsten am echten Leben dran.

© Facepunch Studios LTD

Nicht jeder "Rust"-Spielende kommt als Mann auf die Welt. © Facepunch Studios LTD

Wenn du die erste Frage mit Ja beantwortet hast, weißt du, dass die Zeit der Fertigcharaktere vorbei ist. In aktuellen Games kannst du Spielfiguren bis ins Detail gestalten. Die „Sims“ können in bunte Klamotten gesteckt und frisiert werden, in der „The Witcher“- und „Mass Effect“-Reihe lässt sich sogar über die Sexualität des Charakters entscheiden.

Wenn du die zweite Frage mit Ja beantwortet hast, ist „Rust“ vermutlich zu realistisch für dich. Von Individualisierung halten die Entwickler des Online-Games wenig. Stattdessen lassen sie den Zufall entscheiden, in welcher Form du die virtuelle Welt durchstreifst. Ob du schwarz oder weiß und neuerdings Frau oder Mann bist, entscheidet die Willkür des Rechners.

Mit diesem Update arbeitet das Team den Realitätsanspruch seines Survival-Games weiter aus: Darin wirst du zum Höhlenmenschen, der zu Beginn nackt in einer feindseligen Natur zurecht kommen muss. Wenn du nicht isst, trinkst und rastest, stirbst du. „Rust“ soll wie das echte Leben sein. Der Zufall entscheidet im Übrigen auch über die Penis-Größe, solltest du als Mann zur Welt kommen.