„Wenn ich von Nazi-Lehrern und benachteiligten Migrantenjungs erzähle, dann ist das natürlich politisch“

Felix Lobrecht kommt aus Berlin-Neukölln. Dass das Aufwachsen da nicht immer Friede, Freude, Ponyhof ist, hat er in seinem Roman Sonne und Beton aufgeschrieben. Im Podcast ohne Putzplan erzählt er außerdem von technischen Gasen und Gentrifidings.

Felix Lobrecht sagt von sich: "Ich halte den Quatsch, den ich mache, für politischer als er wahrgenommen wird." © Afra Bauer

In dieser Folge des Podcast ohne Putzplan erwarten euch intime Geständnisse des Autors und Comedians Felix Lobrecht. Spoiler? Spoiler: Felix mag Eigentum. Zum Beispiel sein Handy und seine Klamotten. Die will er nicht teilen, sagt er. Nun gut, schade eigentlich. Aber dafür teilt er ausgiebig Infos über sein neues Buch Sonne und Beton mit uns. In dem geht es im Wesentlichen um das Leben von vier Neuköllner Jungs. Was, wie vermutet, nicht immer reinstes Regenbogeneisschlürfen ist. Der Roman ist keine Autobiografie aber ein Roman mit autobiografischen Zügen: Felix ist selbst in Berlin-Neukölln aufgewachsen und zur Schule gegangen.

Inzwischen verdient er sein Geld hauptsächlich damit, dass er Menschen lustige Geschichten erzählt, die auch manchmal irgendwie mit Neukölln und Aufs-Maul zu tun haben. Aber keine Sorge, natürlich hat alles ’ne politischen Ebene: „Ich halte den Quatsch, den ich mache, für politischer als er wahrgenommen wird“, erzählt Felix bei Zigarette und Holunderschorle ohne Sprudel in Tessas WG-Küche. „Wenn ich von einem Problemviertel in Berlin erzähle, von katastrophalen Schulen, Nazi-Lehrern und benachteiligten Migrantenjungs, dann ist das natürlich politisch.“

In der neuen Podcastfolge haben wir mit Felix genau darüber gequatscht. Außerdem hat er uns brisante Details zu technischen Gasen erzählt. Und ganz zum Schluss gibt’s sogar eine Leseprobe. So, nu aber genug der Werbung, hört euch das jetzt mal an:

Alternativ findet ihr den Podcast ohne Putzplan auch auf Spotify und auf iTunes. Oder ihr öffnet den RSS-Feed in einer Podcast-App eurer Wahl.

Wichtige News für Podcast-ohne-Putzplan-Nerds: Wir haben jetzt eine E-Mail-Adresse: pop@ze.tt. In der nächsten Folge haben wir Sercan Aydilek zu Gast, der seit Kurzem Mitglied bei den Jusos ist. Wir wollen mit ihm darüber quatschen, ob Parteimitgliedschaften nicht sowas von zweitausendundout sind. Habt ihr Fragen an Sercan? Dann mailt sie uns. Über Lob, Kritik, Rezeptideen und Schminktipps freuen wir uns auch immer. Liebe Grüße. Tessa und Flo.


WAAAS, ihr habt noch nicht alle Folgen Podcast ohne Putzplan gehört? Na, dann wird’s aber Zeit:

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