In diesem Kurzfilm wächst ein mutierter Killer-Efeu in einer Ratte heran und verschlingt New York

So sieht es aus, wenn Unkraut die Schnauze voll hat.

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Green Apple of death. © Crave/Vimeo

Wenn Mutter Natur mal auf den Tisch haut und sagt, was Sache ist, dann aber richtig. Zumindest im Kurzfilm „Wrapped“. Der beginnt mit einer toten Ratte, die auf einer Straße in New York City liegt. In der Ratte wächst in Hochgeschwindigkeit ein tödlicher Sprössling heran, der in nur rund vier Zeitraffer-Minuten nicht nur die gesamte Stadt, sondern auch den Planeten verschlingt. Oder sagen wir: zärtlich umarmt. Dabei geht es um die Macht der Natur, die schon viel zu lange viel zu wenig zu sagen hatte. Es geht um Betonstrukturen unserer Zivilisation, die ihr im Weg stehen. Und um die Wirkung von Zeit.

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Screenshot: Crave/Vimeo

Der Animations-Kurzfilm entstand bereits vor zwei Jahren als Abschlussprojekt von Roman Kälin, Falko Paeper und Florian Wittmann, die an der Filmakademie Baden-Württemberg studierten. Das Stück gewann zahlreiche Preise und wurde auf mehr als 100 Filmfestivals auf der ganzen Welt gezeigt. Seit heute ist der Film erstmals online zu sehen.