Wichtiges vom Wochenende – Update 32

Mann, war das wieder heiß am Wochenende. Wer die Nachrichtenlage nicht im Blick hatte, kann sich hier schnell auf Stand bringen.

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Vor dem Lageso in Berlin-Moabit sitzen über tausend Asylbewerber und warten auf einen Termin. © Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

#LaGeSo

Ausharren vor dem Amt: Ende der Woche standen mehr als tausend Asylsuchende vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) Schlange, um Termine für eine Zuweisung in eine Flüchtlingsunterkunft zu bekommen – in brütender Hitze, ohne Wasser. Die Mitarbeiter spielten die Sache runter. Langes Anstehen kenne man ja auch von Apple-Kunden, sagte ein Mitarbeiter. Aha. Dann wurde der Glaube an die Menschlichkeit aber wiederhergestellt; Zahlreiche Helfer rückten an, organisierten via Social Media Zahnbürsten, Tücher, Seife, Pflaster, Zelte und vor allem: Wasser. In einem Brief an den Tagesspiegel wehren sich nun die Lageso-Mitarbeiter gegen die Kritik an ihnen. Auch sie hätten unter der Situation gelitten.

Spott über Buddy-Bild von Gabriel und Schweiger

gabriel-schweiger-treffen

Sehen sie nicht aus wie beste Freunde, die zwei? Sigmar (Wirtschaftsminister) und Til (Kämpfer für ein gerechteres Deutschland) haben sich zum intensiven Austausch zum Thema Flüchtlingspolitik getroffen und davon ein Foto auf Facebook gepostet. Statt Begeisterung über den Einsatz der zwei machte sich Twitter-Deutschland lustig. Schweiger motzte auf Facebook zurück:

Ihr seid so arm….!!!! Anstatt uns bei einer extrem wichtigen Sache zu unterstützen, giesst ihr eure Häme aus…! Schämt euch!!! Twitter-Spott…! Was ist das!???! Irgendwelche Deppen, die lästern und nichts zu tun haben….! Ich guck auf euch runter, voller Mitleid und Verachtung…!!!!

Ein Jahr nach Ferguson

Ein Jahr nach dem Tod von Michael Brown sind in Ferguson zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um des erschossenen Teenagers zu gedenken. Aber auch, um ein Zeichen gegen die Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA zu setzen. Die Demonstration ging nicht friedlich vorbei: Es fielen Schüsse, die Polizei ermittelt.

HSV blamiert sich gegen Viertligisten Jena

Das hat niemand kommen sehen: 2:3 hat der Erstligist HSV gegen den Viertligisten FC Carl Zeiss Jena verloren. Adé, DFB-Pokal, heißt es für Trainer Bruno Labbadia und seine Jungs. Schnüff.