Wir waren beim Augenkontakt-Experiment in Berlin

Gestern fand das zweite große Augenkontakt-Experiment in Berlin unter der Weltzeituhr am Alex statt. Wir haben einige der Teilnehmer gefragt, warum sie mitmachten und was sie dabei empfanden.

© ze.tt/Philipp Kienzl

Teilnehmer des zweiten Augen-Experiments in Berlin © ze.tt/Philipp Kienzl

Die Teilnehmer des Experiments sollten völlig fremden Menschen eine Minute lang in die Augen schauen und so „eine tiefe zwischenmenschliche Nähe“ erfahren, wie auf der Homepage des Veranstalters zu lesen ist. Die Idee zum sogenannten „Circling“ stammt von The Liberators International, einer sozialen Bewegung aus Australien, die mit ihren außergewöhnlichen Selbstversuchen schon für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Am 20. August dieses Jahres hatten sie mit dem Augenkontakt-Experiment bereits einen Zwischenstopp in Berlin gemacht und sind dabei auf derart großes Interesse gestoßen, dass es gestern trotz Regen und Kälte zu einer Neuauflage der Veranstaltung kam. Wir waren vor Ort und haben einige der Teilnehmer gefragt, wie es für sie war, mit einer wildfremden Person wortlos für 60 Sekunden in intensivem Blickkontakt zu stehen.