Würdest du auswandern, um Schulen und Suppenküchen in Indien zu gründen?

Der Dortmunder Michael Saatkamp wollte sich sein Leben nicht länger von einem Dienstplan diktieren lassen und wanderte mit 27 Jahren nach Indien aus.

© Michael Saatkamp

Schüler in einer Grundschule in Bodhgaya © Michael Saatkamp

2008 führte ihn seine Reise auch nach Bodhgaya und Karma in Ostindien, heilige Orte für Buddhisten. Dort lernte er den Sozialarbeiter Murari Singh kennen. Zusammen mit fünf weiteren Freunden gründeten Saatkamp und Singh den Hilfs-Verein „A Bowl of Compassion“. 2009 wird mit Spendengeldern die erste Grundschule mit 40 Schülern errichtet. 2010 folgt eine Suppenküche, vier Jahre später die zweite Schule.

Momentan ist Saatkamp wieder in Deutschland, um Förderer für „A Bowl of Compassion“ zu gewinnen. Der heute 31-Jährige sagt: “Ich wollte meinen Traum verwirklichen, anstatt für den Traum eines Anderen zu arbeiten. Durch unseren Verein haben wir es geschafft, andere Menschen mit Bildung und Nahrung zu versorgen.”

Schüler in der Grundschule in Bodhgaya
Schüler in der Grundschule in Bodhgaya, © Michael Saatkamp

Könntest du dir so etwas auch vorstellen: Einfach auszuwandern und dich sozial zu engagieren? Dann schreib uns deinen Traum oder deine Geschichte an marieke.reimann@ze.tt.