Würdest du mit diesem Roboter unter einem Dach leben wollen?

Ein französischer Roboterhersteller will mit Buddy den elektrischen Kameraden für die ganze Familie auf den Markt bringen. Er soll Fotos machen, bei den Hausaufgaben helfen und das Haus bewachen. Eine gute Sache?

Blue Frog Robotics/Youtube

Dieser kleiner Kerl soll in Zukunft unser Leben erleichtern. Blue Frog Robotics/Youtube

„Er kann dir Rezepte zum Kochen vorschlagen, deine Mitteilungen vorlesen, deine Lieblingsplaylist vorspielen und sogar deine Anrufe entgegennehmen.“ Mit solchen Sätzen bewirbt der französische Roboterhersteller „Blue Frog Robotics“ sein neues Produkt: Buddy. Zwar ist die Idee eines Roboterhelfers nicht neu, mit Jibo gibt es bereits ein ähnliches Gerät. Trotzdem kommt der Plastikkumpel vor seinem Verkaufsstart hervorragend an: Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo hat der Hersteller innerhalb von nur 18 Stunden 80.000 US-Dollar gesammelt, um die Produktion anzuschieben.

Buddy mag in dem Promo-Video zur Kampagne niedlich dreinblicken. Die Vorstellung, den Begleiter ins Haus zu lassen, ist gleichzeitig leicht beunruhigend. Immerhin kann Buddy auf sämtliche elektronischen Geräte zugreifen, das Smartphone, den Fernseher, aber auch das Thermostat steuern. Und wenn wir eines aus dystopischen Die-Roboter-haben-die-Herrschaft-übernommen-Filmen wissen, dann das: Gib dem Roboter lieber nicht zu viel Kontrolle.

Buddy soll bereits ab Dezember ausgeliefert werden. Einer der Roboter wird 649 Dollar beziehungsweise 590 Euro kosten.