ze.ttunes: Das hören Biffy Clyro

Die drei Schotten von Biffy Clyro sind geschockt vom Brexit. Wir haben sie in Berlin getroffen und sie nach den Liedern gefragt, die sie in schweren Zeiten wie diesen durch den Tag bringen.

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Das sind Ben, James und Simon von Biffy Clyro und sie verstecken sich hinter ihrer persönlichen Playlist. © ze.tt

„Wir sind echt in Schockstarre“, sagt Gitarrist und Sänger Simon von Biffy Clyro. Die schottisches Progressive-Rock-Band tingelt von Stadt zu Stadt, um ihr neues Album „Ellipsis“ zu bewerben. Aber als wir sie in einem Hotel in Berlin-Mitte treffen, geht es erst mal gar nicht um ihre Musik. Es geht um das, was nicht nur gerade Europa und Schottland, sondern auch Biffy Clyro sehr beschäftigt: den geplanten EU-Austritt Großbritanniens.

Simon, James und Ben kommen aus dem schottischen Ayrshire und können immer noch nicht fassen, wie Großbritannien entschieden hat. „I mean dude, this can’t be fucking true!“, sagt Simon. Die Band gründete das Trio 1995, seit 20 Jahren machen sie Musik. In dieser Zeit haben auch sie von offenen Grenzen profitiert, sind durch Europa getourt. Soll das in Zukunft alles anders werden?

Nachdem wir uns gegenseitig mit Verschwörungstheorien noch fassungsloser gemacht haben, wenden wir uns der Musik zu. „The Biff“, wie Fans sie nennen, schrieben uns ihre persönliche Playlist für 2016 auf einen Schmierzettel. Damit lässt sich der Brexit-Schock zumindest ein bisschen überspielen.

Aww: "Biffy". © ze.tt
Aww: „Biffy“. © ze.tt

Hier könnt ihr die Songs direkt anhören:

Diesen Song von British Theatre gibt es leider nicht auf Spotify, bisher ist er nur über Bandcamp anzuhören:

Das neue Album von Biffy Clyro erscheint am 8. Juli, im Herbst sind die Jungs auf Tour durch Deutschland.