Zehntausende Ü-Eier auf ostfriesischer Insel angespült

Sturmtief Axel hat nicht nur Schaden  angerichtet, sondern auch massenhaft Überraschungen hinterlassen: Am Strand der Nordseeinsel Langeoog wurden kilometerweit Ü-Eier angespült. 

Der Strand auf Langeoog mit Ü-Eiern bedeckt. © BO2N74Nhj1D/Instagram

Es war die stärkste Sturmflut an Deutschlands Ostseeküste seit mehr als zehn Jahren. In Kiel, Lübeck, Rostock, Flensburg, Wismar und auf Usedom gab es Überschwemmungen und zahlreiche Schäden. In Niedersachsen gab es zahlreiche Unfälle aufgrund von Glatteis und Schnee. Axel brachte aber auch süße Überraschungen mit sich: Zehntausende Ü-Eier sind am Mittwoch an den Strand der ostfriesischen Insel Langeoog gespült worden.

Wie der NDR berichtet, stammen diese vermutlich aus fünf Containern, die ein dänischer Frachter auf seiner Fahrt von Rotterdam nach Bremerhaven im Sturm verloren hatte. Die Einwohner*innen Langeoogs sammeln nun die Fundstücke ein, damit sie nicht zurück ins Meer treiben.

Zwar sind die Eier ohne Schokolade angekommen, dafür aber mit spielbarem Inhalt. Nur das Zusammenbauen muss wohl improvisiert werden – die Anleitungen sind in kyrillischer Schrift. Offenbar sollten die Ü-Eier in Russland ankommen. Was mit ihnen jetzt passiert, ist unklar. Der rechtmäßige Besitzer könne sie aber gerne in Langeoog abholen, sagte Bürgermeister Uwe Garrels dem NDR.