11 Geschichten, die Lust auf Schwimmen im Freien machen

Die Sonne bratzt, der See ruft. Oder das Meer. Oder zumindest das Freibad um die Ecke. Sich einfach mal abkühlen, den Kopf ganz untertauchen – ins Wasser zu springen ist eines der belebendsten Gefühle, die der Sommer zu bieten hat.

schwimmen-pool-schwimmbad-sommer-baden-schwimmen-hitze-foto-gregg-segal-spass-15
Hitze macht die Tage träge und die Nächte rastlos. Im Freibad treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen aufeinander, die eines vereint: der Spaß an der Abkühlung. Foto: © Gregg Segal

Wenn der Beton glüht und die Hitze in jeder Pore klebt, sehnen wir uns nach einem Ort, der unser erhitztes Gemüt beruhigt und unserer Seele etwas Raum zum Baumeln gibt. Sand der durch die Zehen rieselt, Wellen, die mal sachter, mal strotziger an Land schwappen und der Geruch von frisch frittierten Pommes Rot-Weiß, der Badende aus dem Becken lockt.

Das ist die eine Seite des sommerlichen Plantschens. Die andere kennen wir auch: dicht an dicht gedrängte Handtuchgäste, surrende Mücken, die nur darauf warten, sich genüsslich am frischantrainierten Softeisbauch zu laben, Bademeister*innen, die sich für Stadionsprecher*innen halten und den Sommer im Freibad durchkommentieren. So oder so bleibt uns aber der Moment, in dem der Kopf durch die Wasseroberfläche ins darunterliegende Nass taucht und alles um uns herum zu einem fernen Geräusch verhallt. Diesen und andere Momente des Badens im Freien haben wir für euch in einer Übersicht zusammengestellt.

Warum Freibäder Schmelztiegel der Gesellschaft sind

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, haben es die Stadtbewohner*innen schwer. Umgeben von zu viel Beton, zu vielen Autos und zu vielen schwitzenden Menschen plagen sie sich durch ihren Alltag. Hin zur Arbeit, womöglich noch in offiziellem Outfit, Aufgaben erfüllen, Termine wahrnehmen, Besorgungen erledigen, im Hinterkopf ständig das lechzende Bedürfnis nach Abkühlung. Hitze macht die Tage träge und die Nächte rastlos. Im Freibad dann treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen aufeinander, die eines vereint: der Spaß an der Abkühlung.

Wie befreiend es ist, nackt zu baden

Warum sind wir eigentlich nicht nackt, wenn wir an den See gehen? Das Nacktbaden ist in vielen Teilen der Welt verpönt, teils sogar streng verboten. Der Grund: unser Schamgefühl. Nudist*innen werden gerne als Spinner*innen abgestempelt. Dabei haben sie uns etwas voraus: Mit den Kleidern fallen Zwänge.

Wer will schon mit Autos fahren, wenn man in ihnen auch schwimmen kann


Der französische Künstler Benedetto Bufalino sagt von sich selbst, er mache public art – Kunst in der Öffentlichkeit. Dafür verwendet er am liebsten fahrbare Gegenstände wie Bagger, Wohnwagen oder Baustellenfahrzeuge und zweckentfremdet sie. Das Baustellenfahrzeug wird zur Lichtinstallation, der Wohnwagen zum Pool, der Bagger zum Aquarium.

„Männer, die synchronschwimmen, sind keine Männer“ – Aleksandr beweist das Gegenteil

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir hier alle externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.(Datenschutzerklärung)

Reg dich ab: Warum ich Freibäder hasse

„Ich bin kein Mensch, der gerne stundenlang am See, am Strand oder generell in der prallen Sonne rumliegt. Einerseits, weil mein Körper nur in den Hauttönen Käse und Krebsrot existiert und sonnen daher keine Option für mich ist. Andererseits bin ich extrem schnell vom Rumliegen gelangweilt und der Gang vom Handtuch zum Kiosk, um mir den nächsten Sekt auf Eis zu holen, ist auf Dauer weder gut für meine Leber noch wirklich befriedigend.“ – Schreiende Kinder, Arschbomben und Sonnencremeschmiere: Unser Autor findet es im Freibad so gar nicht entspannend.

Keine Angst vorm Wasser: Schwimmen lernen mit VR-Brille

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir hier alle externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.(Datenschutzerklärung)

So magisch sieht das Leben unter Wasser aus

Den Wettbewerb für das beste Unterwasserfoto gewann 2020 der französische Fotograf Greg LeCoeur. Sein Foto zeigt eine Gruppe von Krabbenfresserrobben, die vergnügt um die Unterseite eines Eisbergs in der Antarktis wirbeln. Damit darf sich LeCoeur bester Unterwasserfotograf des Jahres nennen. Bei den Underwater Photographer of the Year Awards werden die besten Unterwasserfotos des Jahres geehrt. Eine Kategorie beleuchtet dabei, welchen Bedrohungen Meeresbewohner*innen ausgesetzt sind.

Was wir über das Baden wissen sollten

Schon die ägyptische Königin Kleopatra wusste die Wirkung eines Vollbades zu schätzen. Heute wissen wir: Es muss keine ganze Badewanne voll Milch, Öl und Honig sein, um die Haut zu pflegen. Bernhard Finkbeiner von Frag-Mutti.de weiß, wie wir richtig abtauchen.

Taucht mit diesen Freibadfotos von oben mitten ins Blau

Für seine Bilderserie fotografierte der Stuttgarter Stephan Zirwes regionale Bäderanlagen aus der Luft und bettete die Becken in einem neutralen Kachel-Hintergrund ein, so dass der Fokus auf den blauen Schwimmbecken liegt. Die Inspiration für seine Freibadserie Cut OutsPools 2018 erhielt Stephan, als er auf seinen zahlreichen Reisen bei einem Blick aus dem Helikopter immer wieder feststellen musste, dass in wohlhabenderen Wohngebieten fast jedes Anwesen über einen eigenen Swimmingpool verfügte. Diese Fotos machen Lust auf einen Besuch im Freibad.

Warum der Bikini das wohl skandalöseste Kleidungsstück der Geschichte ist

Als der Bikini 1946 das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt wird, sind die Leute empört. So wenig Stoff am Körper zu tragen, empfinden sie als schamlos und unsittlich. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts beim Baden noch Schuhe, Wollstrümpfe und Beinkleider tragen mussten, um nicht zu viel Haut zu zeigen. Mitunter ist die Kleidung an Badeorten sogar gesetzlich geregelt, samt zentimetergenauen Vorgaben, welche Körperstelle bedeckt sein muss. Im Jahr 1922 werden Berichten zufolge in Chicago noch Frauen am Strand verhaftet, wenn der Abstand zwischen Badeanzug und Knie größer als 15 Zentimeter ist. Auch in Deutschland ist die Bademode Regeln unterworfen: Der Berliner Beamte Franz Bracht versucht 1932, mittels des sogenannten Zwickelerlasses die Freizügigkeit an den Stränden Preußens per Gesetz zu verbieten. Trotz der anfänglichen Empörung lässt sich in den kommenden Jahren die Entwicklung des Bikinis zur normalen Strand- und Freibadbekleidung nicht aufhalten.

„Bock auf Dreier?“ – Freibad und Sex haben mehr gemeinsam, als ihr denkt

Unter #freibadundsex erforschen User*innen auf Twitter derzeit die Gemeinsamkeiten der beiden Freizeitaktivitäten. Es stellt sich heraus: Sie passen hervorragend zusammen.