#112live: Feuerwehren berichten zwölf Stunden lang von ihrem Alltag

41 Berufsfeuerwehren berichten auf Twitter von ihren Einsätzen. Auf diese Weise wollen sie einen Einblick in ihren Alltag geben.

Feuerwehren in 16 NRW-Städten starten «Twittergewitter»

Wasser marsch! Foto: Guido Kirchner/dpa

Zum Europäischen Tag des Notrufs geben deutschlandweit Berufsfeuerwehren Einblick in ihren Alltag. Unter den Hashtags #112live und #TwitterGewitter berichten sie zwölf Stunden lang auf Twitter von ihren Einsätzen. Mit der Aktion wollen die Feuerwehren zeigen, wie der Job ihrer Einsatzkräfte konkret aussieht und um Nachwuchs werben.

Die Tweets sollen zudem dafür sensibilisieren, wie anstrengend die Arbeit von Feuerwehrmännern*frauen ist. Die größte Berufsfeuerwehr Deutschlands befindet sich in Berlin. Laut dpa musste die Berliner Feuerwehr 2017 zu mehr als 458.000 Einsätzen ausrücken, das waren circa 4.000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fehlalarme nehme dabei zu, außerdem würden die Einsatzkräfte immer wieder respektlos behandelt. Gaffer*innen würden die Rettungseinsätze der Feuerwehrmänner*frauen behindern, sie würden angepöbelt oder sogar angegriffen werden.

Die Aktion ist aber nicht nur bierernst; es finden sich auch einige lustige Eindrücke aus dem Berufsfeuerwehralltag unter den Hashtags. Wir verschaffen euch mit unserer Tweetsammlung einen Überblick über die Aktion:

So sieht morgens der Dienstantritt bei den Berufsfeuerwehren aus

Mehr als Feuer löschen und Katzen vom Baum retten: Zu solchen Einsätzen rückt die Feuerwehr aus

Kurioses aus dem Job-Alltag