7 Dinge, die ihr noch nicht über „End of the F***ing World“ wusstet

Ihr seid in Windeseile bei der letzten Folge von End of the F***ing World angelangt oder schaut die Serie gerade und wünscht euch, dass sie nie enden möge? Dann könnt ihr den Spaß hiermit verlängern.

Bonnie und Clyde der Moderne: James und Alyssa.

Bonnie und Clyde der Moderne: James und Alyssa. © Netflix

Wer am Wochenende auf Netflix rumhing, kam kaum drumherum: Am Freitag erschien die britische Serie End of the F***ing World, eine Coming-of-Age-Geschichte, die an eine moderne Version von Bonnie und Clyde erinnert. Wer sie schaute, blitzverliebte sich in die düster-komische Atmosphäre, die nostalgische Musik und die charmanten Hauptdarsteller*innen.

Da eine Folge nur zwanzig Minuten dauert, ist der Spaß leider so schnell vorbei wie er begonnen hat. Doch wo kam End of the F***ing World plötzlich her? Und wie geht es jetzt weiter? Für alle, die sich jetzt schon vor der letzten Folge der ersten Staffel fürchten oder immer noch ein bisschen durch den Wind vom Binge-Watching sind, kommen hier sieben Fakten, die ihr sicher noch nicht über die Serie kanntet.

1. End of the F***ing World basiert auf einem Comic

Die Geschichte von James und Alyssa basiert auf den Comics des US-Amerikaners Charles Forsman. Zwischen 2011 bis 2013 entstand seine achtteilige Miniserie, die er als Graphic Novel End of the Fucking World veröffentlichte. Den ersten Teil druckte er im September 2011 hundertmal und verkaufte die Kopien für gerade einmal ein Dollar pro Stück.

Some stills from #TEOTFW with some of Chuck’s original panels🔥🔥✏️

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2. Der Comic endet ganz anders (Achtung, Spoiler für alle, die noch nicht bei der letzten Folge angelangt sind)

Während die Protagonist*innen in der Fernsehserie einen Roadtrip durch das ländliche England machen, spielt der Comic in den USA (Alyssa spielt auf diesen Ortswechsel in der Serie an: “If this were a film, we’d probably be American”). James verstümmelt seine Hand nicht in einer Fritteuse, sondern in einem Küchenabfallzerkleinerer. Aber nicht nur das ist anders: Am Ende der Graphic Novel trifft der Schuss James ins Bein, die Polizistin entpuppt sich als Satanistin und schneidet ihm zwei Finger ab (hier ist nicht ganz klar, ob er stirbt). Alyssa ritzt sich allerdings in den letzten Szenen mit einem Nagel den Namen James in den Arm.

3. Die Darsteller*innen sind schon Mitte zwanzig

Die Darsteller*innen von Alyssa und James, Jessica Barden und Alex Lawther, spielen in der Serie 17- beziehungsweise 18-jährige Schüler*innen. Im wahren Leben ist Jessica aber bereits 25 Jahre alt, Alex 22.

4. Viele Schauspieler*innen aus der Serie kennt man bereits

Jessica Barden tanzte in The Lobster mit Colin Farell, Alex Lawther spielte in The Imitation Game an der Seite von Benedict Cumberbatch und Keira Knightley den jungen Alan Turing. Ihr könntet ihn aber auch aus der Black Mirror-Episode Shut Up and Dance kennen. Die Rolle der Polizistin DC Eunice Noon hat Gemma Whelan, die in Game of Thrones Yara Greyjoy spielt, übernommen. Den Darsteller von Professor Clive Koch, Jonathan Aris, kennt man als Philip Anderson‎‎, ein Forensiker bei Scotland Yard, aus der BBC-Serie Sherlock.

5. Regisseur Jonathan Entwistle macht eigentlich Musikvideos und Werbung

Die Idee für die Serie kam Jonathan Entwistle, als er aus dem Mülleimer vor einem Londoner Comic-Laden das Buch von Charles Forsman fischte. Entwistle hat bereits zahlreiche Werbeclips (Nike, Paypal, GEOX) produziert sowie das Musikvideo Oceans der Band Seafrets, in dem Maisie Williams (Game of Thrones) mitspielt und das fast 50 Millionen Mal auf YouTube angeschaut wurde. Entwistle liebt nach eigener Aussage Comics, Detektivromane und Dawson’s Creek.

5. Die Show hatte ihre Premiere nicht auf Netflix

Bereits im Oktober lief die Serie in England auf Channel 4, war aber von Anfang an eine Co-Produktion mit Netflix.

6. Brit-Pop-Fans kennen den Songwriter der Filmmusik

Euch gefällt die Musik, die in der Serie läuft? Walking All Day stammt aus der Feder von Graham Coxon, Leadgitarrist und Mitbegründer der britischen Band Blur. Aufmerksame Filmfans dürften außerdem gemerkt haben, dass der Song Lonesome Town auch in Pulp Fiction zu hören ist. Eine komplette Liste der einzelnen Lieder findet ihr hier.

7. Es ist nicht klar, ob es eine zweite Staffel gibt

Für einige Fans scheint es eindeutig, dass eine zweite Staffel folgt, schließlich lädt das offene Ende geradezu dazu ein. Von Netflix gibt es dazu bisher keine Stellungnahme, Medien wie DigitalSpy rechnen dennoch bereits aus, wann die nächste Staffel kommen könnte (Ende 2018, Anfang 2019) und wer mitspielen müsste (Lawther und Barden, duh).