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Money, Money, Money

Viele wollen am liebsten gar nicht über Geld sprechen. Dabei spielt es in unserer kapitalistischen Gesellschaft eine große Rolle, wie viel oder wie wenig jemand davon hat. Geld entscheidet mit, wo wir wohnen. Ob im Stadtzentrum oder an der Endhaltestelle der S-Bahn; in einer eigenen Wohnung oder einem Mini-WG-Zimmer. 

Die Finanzen der Eltern und das künftige Gehalt beeinflussen, welchen Job wir wählen. Ob wir studieren oder eine Ausbildung machen. In der Arbeitswelt sind Geld, Leistung und Wert eng miteinander verknüpft. Im Video meiner Kolleginnen Gerlinde, Katharina und Mareice seht ihr, was das für Tätigkeiten bedeutet, die unheimlich wichtig für unser Zusammenleben sind, aber nur schlecht bis gar nicht entlohnt werden. Oft leisten Frauen diese prekäre und unbezahlte Arbeit.

Geld verändert auch die Dynamik in Beziehungen. Wenn beispielsweise der*die ein*e Partner*in deutlich mehr verdient als der*die andere. Wie bei fast allem hilft da nur: reden und gemeinsame Regelungen finden. Oft ist das schambehaftet. Doch nicht über Geld zu reden, muss man sich leisten können. Und dieses Privileg ist in Deutschland sehr ungleich verteilt. 

Nina