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Lust auf gute Musik?

Hör dir unsere Städte-Playlists auf Spotify an.

koelnmixtape

Mit: Kaleo Sansaa, Woman und Bläck Fööss

leipzigmixtape

Mit: Trettmann, Zugezogen Maskulin und Die Art

muenchenmixtape

Mit: Ebow, Fatoni und Moop Mama

wienmixtape

Mit: Ernst Palicek, Vengaboys und EsRAP

Wie, wo, wann leben?

Mein Leben passt in einen Koffer. Zumindest alles, was ich tatsächlich im Alltag brauche. Diesen Koffer schleppe ich zwischen Berlin und Wien durch die Straßen, U-Bahnwägen, Zugabteile, Flugzeuge und Stiegenhäuser. Alles andere ist im besten Fall eine schöne Erinnerung und im schlechtesten Fall nutzloser Ballast. Viele Menschen sind ständig in Bewegung: leben an mehreren Orten, pendeln, lieben Menschen an anderen Orten, wollen bewusst keinen festen Wohnort haben oder mussten ihr Zuhause verlassen.

Zwischen Marie Kondō und dem Minimalismus-Trend frage ich mich: Was brauchen wir zum Leben? Was brauchen wir, um uns zu Hause zu fühlen? Für mich hängt die Frage nach dem Zuhause weniger mit Städten, Ländern oder Jobs zusammen, sondern mit den Menschen. Denn was bringt einem die lebenswerteste Stadt der Welt oder der Ort, an dem man geboren wurde, wenn die Menschen, die einem wichtig sind, nicht da sind?

Es gibt Menschen, die sich erst unterwegs so richtig angekommen fühlen. Es gibt aber auch Menschen, für die ein Zuhause ein unerfüllter Traum bleibt. Denen ihr Zuhause weggenommen wurde oder das sie verlassen mussten. Manche Menschen leben wiederum in der falschen Stadt oder plagt das Heimweh. Hier einige unserer Geschichten zum Zuhausefühlen, Nachdenken über den Heimatbegriff und Kofferpacken:

Grüße aus Wien, Berlin oder von wo auch immer, Eva.