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Lena macht was mit Apps für Fernfahrer*innen

Für Lena war es mit der IT eher Liebe auf den zweiten Blick. Heute plant und entwickelt die 28-Jährige als Projektmanagerin bei DB Schenker leidenschaftlich mobile Themen abseits des Zugverkehrs.

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Lena Metzger bringt den Swipe in die Fahrgastzelle. Foto: Screenshot aus "60 Sekunden mit..."

Mit der Bahn gefahren ist sicher schon jede*r. Was aber die wenigsten wissen: Die Bahn macht viel mehr, als Züge von A nach B zu fahren. Sie plant, fördert und entwickelt Mobilität auch abseits des Zugverkehrs. Oder, wie Lena Metzger es ausdrückt: „Wir sind fernab der Schiene unterwegs“.

Die 28-Jährige arbeitet im Projektmanagement bei DB Schenker. Der Logistikdienstleister der Deutschen Bahn ist spezialisiert auf Lufttransport, Seefracht und LKW-Transporte. Mit den letztgenannten ist Lena gerade beschäftigt. Hinterm Steuer eines Trucks ist sie allerdings nicht anzutreffen – Lenas Abteilung arbeitet daran, die LKW-Transporte einfacher zu gestalten. Möglich wird das durch die DB Schenker-eigene App Connect2Drive.

LKW-Transporte? There’s an app for that!

„Wir wollen digital sein, weg von dem ganzen Papier“, erklärt Lena. „In Zukunft braucht der Fahrer dann nur noch sein Handy. In der App bekommt er sämtliche Informationen, die er für seine Tour benötigt. Wo muss ich genau hin? Wie viel Tonnen muss ich aufladen? Wir übersetzen diese Informationen in der App gleich in alle europäischen Sprachen, sodass sie dem Fahrer immer automatisch in seiner Sprache zur Verfügung gestellt werden.“

Wir wollen digitale Logistik ermöglichen – weg von dem ganzen Papierkram.“ – Lena

Hat er die Tour erst mal begonnen, kann der*die Fahrer*in die Firma per App ganz bequem auf dem Laufenden halten. Mit wenigen Klicks kann er*sie mitteilen, wenn er*sie einen Stopp erreicht oder die Ladung verstaut hat. Ebenso gut kann er*sie Bescheid geben, falls er*sie sich verspätet oder etwa feststellt, dass die Ladung unvollständig ist. Natürlich kann auch DB Schenker den*die Fahrer*in durch die App jederzeit mit Updates versorgen.

Lenas Enthusiasmus ist ansteckend. Wenn man sie so reden hört, möchte man Connect2Drive am liebsten direkt selbst ausprobieren – auch ganz ohne LKW. Dass sie mal so viel Begeisterung für eine App aufbringen würde, hätte Lena sich vor ein paar Jahren selbst nicht träumen lassen.

 

Die Deutsche Bahn setzt auf die Jugend

Lena hat internationale technische Betriebswirtschaft in Esslingen studiert. Hier bekam sie es auch mit IT-Themen zu tun; Liebe auf den ersten Blick war das aber nicht. „Ich hab’s gehasst!“, gesteht Lena. „Ich hab immer gesagt, ich geh nie in die IT. Ich dachte, ich kapier das einfach nicht!“

IT war für mich eher Liebe auf den zweiten Blick.“ – Lena

Dafür entdeckte sie während eines Praktikums, das sie ebenfalls bei einer DB-Tochter absolvierte, ihr Händchen fürs Projektmanagement. Nach dem Studium führte ihr Weg sie zu DB Schenker. Schon beim Bewerbungsgespräch machte sie klar: Ihr Ziel ist das Projektmanagement. Bei DB Schenker kam sie mit ihren klaren Vorstellungen gut an.
„Natürlich waren mein Chef und ich uns einig, dass ich erst ein bisschen Erfahrung in der Abteilung sammeln muss“, sagt Lena. „Er hat aber auch von vornherein gesagt: Wenn das klappt, dann sehen wir zu, dass du in einem Jahr dein erstes kleines Projekt bekommst.“

Genauso lief es dann auch – nur, dass Connect2Drive eben kein kleines Projekt ist, sondern ein ziemliches großes. Ganz überraschend kam das für Lena aber nicht. „Wir sind ein sehr junges Team“, meint sie. „Man bekommt hier die Verantwortung für Themen, bei denen andere Abteilungen vielleicht lieber jemand Erfahrenen einsetzen würden.“ Die Chance, sich hier zu beweisen, nahm Lena gern wahr.

Lena sieht ihre Zukunft digital

Acht Monate lang hat sie mit ihrem Team intensiv an Connect2Drive gearbeitet. Nun ist die erste Version der App einsatzbereit. Noch in diesem Monat soll der erste Praxistest in einer Geschäftsstelle von DB Schenker anlaufen. Was ihr nächstes Projekt wird, weiß Lena noch nicht. Sie kann sich aber gut vorstellen, dem Bereich treu zu bleiben.

Ich hab schon zu meinem Chef gesagt: Wenn noch mal ein mobile Projekt kommt – ich mach’s!“ – Lena

„Inzwischen finde ich gerade Mobile Development extrem interessant“, sagt sie. „Man hat ja selbst so viele Apps auf dem Handy, und oft weiß man gar nicht, was für ein Aufwand dahintersteckt. Ich hab schon zu meinem Chef gesagt: Wenn noch mal ein mobile Projekt kommt – ich mach’s!“

Die Deutsche Bahn und ze.tt stellen euch an dieser Stelle in den nächsten Wochen fünf Protagonist*innen vor, die über ihre Erfahrungen und Tätigkeiten in den Zukunftsberufen bei der Deutschen Bahn berichten. Wir begleiten Malte, Lena, Armin, Johannes und Anne jeweils einen Tag lang in ihren abwechslungsreichen Digitaljobs.