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Malte macht was mit Drohnen und Flugtaxis

Bei Malte machte es auf einer Netzkonferenz Klick. Als die Deutsche Bahn dort Innovationsprojekte vorstellte, wußte der 27-Jährige, dass das bundesweit größte Verkehrsunternehmen weit mehr bewegt, als Millionen Kunden von A nach B. Dass dort sein Traumberuf auf ihn wartete, ahnte er jedoch nicht.

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Malte Plescher ist den Zukunftsthemen von Morgen auf der Spur. Foto: Screenshot aus "60 Sekunden mit..."

Wer bist du?

Mein Name ist Malte Plescher, ich bin 27 Jahre alt, Fischkopp aus Kiel und arbeite bei der Deutschen Bahn als Referent Think Tank in der Konzernzentrale in Berlin.

Think was…?

Meine Berufsbezeichnung ist tatsächlich das einzig Unattraktive an dem ganzen Jobpaket. „Referent“ klingt für mich total angestaubt und wird meinen zukunftsfokussierten Tätigkeiten und der fortschrittlichen Umgebung im Konzern gar nicht gerecht.

Sowieso finde ich, dass in Deutschland wahnsinnig viel Innovationspotenzial steckt. Und da passt eigentlich auch die DB richtig gut rein. Es gibt natürlich Tätigkeiten, die dieser Großkonzern jeden Tag bewältigt, die sprichwörtlich eingefahren sind und das müssen sie vielleicht auch sein. Andererseits begegne ich hier aber täglich auch so viel Innovationsgeist, Begeisterung und Spaß an der Sache, – typisch Think Tank eben – was mich damals dazu brachte, mich bei der Deutschen Bahn zu bewerben.

Und warum ausgerechnet die Deutsche Bahn?

Auch wenn ich nicht viel von Klischees halte, muss ich neidlos eingestehen, dass ich dem des vielgereisten, sinnsuchenden Millennials zu 100 Prozent entspreche. Für mich ist Arbeitszeit schlichtweg Lebenszeit. Und deswegen habe ich mich am Ende meines Studiums schon gefragt, wo ich meine Energie und Zeit eigentlich wirklich reinstecken möchte. Und während in Deutschland Branchen wie Automobil oder Luftfahrt sicherlich auch spannende Arbeitgeber sind, so sind mir die Zeichen des Klimawandels auf meinen Reisen durch die Welt einfach zu häufig begegnet, um davor die Augen zu verschließen und mich nicht in der Verpflichtung zu sehen, meinen Beitrag im Kampf dagegen zu leisten.

Arbeitszeit ist für mich Lebenszeit. Und ich will etwas bewegen.

Und deswegen war es mir total wichtig für eine Sache zu arbeiten, die per se eine ganz andere Wertebasis vertritt. Nämlich die, die Ressourcen nicht aufzuzehren, sondern damit verantwortungsbewusst umzugehen. Und der Schienenverkehr ist nun mal die umweltfreundlichste Reisemöglichkeit unserer Tage.

Früher hätte ich mich echt schwer damit getan meinen Traumjob zu beschreiben, einfach weil ich mich für so unglaublich viele Themen interessiere. Aber da wo ich jetzt gelandet bin, trifft es aber doch irgendwie ganz gut. Ich arbeite dafür, dass die Deutsche Bahn als Mobilitätsanbieter in zehn Jahren auch in „meinen“ Themen künstliche Intelligenz und Automatisierung als Vorreiter wahrgenommen wird.

 

Was studiert man eigentlich, wenn man beruflich in eine Glaskugel gucken will?

Ich bin studierter Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Venture Capital und Traffic Engineering. Eine eigentlich total absurde Kombination, die aber heute plötzlich Sinn macht. Aber auch beruflich habe ich vor der Deutschen Bahn eine ganz breite Mischung an Themen erfahren: von ganz klassischer Forschungsarbeit bis hin zu Energieversorgern. Auch in ein richtig cooles, kleines Start-up aus Kiel konnte ich reinschnuppern. Für mich war immer klar, ich wollte viel reisen und meinen Horizont stetig erweitern. Und nun bin ich tatsächlich da angekommen, wo ich die vielen Erfahrungen und Perspektiven, die ich gesammelt habe auch einbringen kann.

Mein Studium klang wie eine total absurde Mischung. Jetzt macht alles Sinn.

Im Januar 2018 habe ich dann bei der Deutschen Bahn als Digital Trainee angefangen. Bei diesem Programm durchläuft man 3-4 Praxisstationen innerhalb des Unternehmens. Eine meiner ersten Stationen war die Abteilung Think Tank – sozusagen das Innovation Center der Deutschen Bahn direkt am Potsdamer Platz in Berlin – bei der ich auch nach Beendigung meines Trainees bleiben durfte und nun als Referent für Zukunftsthemen wie Drohnen, Flugtaxis, künstliche Intelligenz und vieles mehr tätig bin.

Wie passen denn eigentlich Drohnen und Flugtaxis mit der Deutschen Bahn zusammen?

Das sind für mich zwei unterschiedliche Dinge. Drohnen begleiten die Deutsche Bahn bereits seit fünf Jahren im Alltag, indem sie helfen diese riesige Gleisinfrastruktur von über 30.000 Kilometern im ganzen Bundesgebiet schneller und effizienter zu überwachen und in Zukunft wie eine Art smartes Frühwarnsystem Störungen zu entdecken. Gerade die Drohne ist für mich ein Sinnbild für den Wandel hin von der Digitalisierung zur Virtualisierung im Konzern. Während man einem Algorithmus nur schwer über die Schulter schauen kann, kann man der Drohne beim Fliegen zusehen und abschätzen, wie sie dank künstlicher Intelligenz zukünftig vielleicht sogar komplexe Arbeitsaufträge erfüllt. Da wird Digitalisierung also so richtig greifbar.

Das Thema Flugtaxi ist für mich eher ein Symbol, um althergebrachte Denkmuster in puncto Personenverkehr einfach mal komplett neu zu überdenken und sich konzernweit für neue Mobilitätslösungen zu öffnen. Auch andere Themen wie Blockchain, künstliche Intelligenz oder Cyber Security sind für mich nicht nur Zukunftsmusik, sondern aktuelle Fragestellungen, mit denen ich mich täglich befasse.

Hattest du dir deinen Job so vorgestellt?

Ganz ehrlich, bis vor einem Jahr hätte ich es niemals geglaubt, dass mich ein Job so erfüllen könnte. Niemals hätte ich mir erträumen lassen, wo ich binnen einem Jahr landen werde und mit was für Themen ich mich auseinandersetzen und mit welchen Menschen ich zusammenarbeiten darf. Die Zukunftsthemen, an denen ich im Team arbeiten darf, berühren im Idealfall einfach mal das Leben von 82 Millionen Menschen – wenn auch nur indirekt. Ich stehe jeden Morgen gerne auf und gehe zur Arbeit – ob du es glaubst oder nicht, ich habe nicht mal einen Wecker. Wenn man Spaß am Job hat, braucht man keinen.

Ich habe nicht mal einen Wecker. Ich stehe jeden Tag gerne auf um zur Arbeit zu gehen.

Gab es damals einen Schlüsselmoment, der dich zur DB brachte?

Mein Aha-Erlebnis hatte ich auf der re:publica Konferenz, wo ein Team der DB unter anderem ihre innovativen Virtual Reality-Projekte vorstellte. Eines davon beschäftigte sich damit, Mitarbeitern in der Ausbildung in einer sicheren, virtuellen Umgebung brenzlige Schulungssituationen zu vermitteln. Da brachte ich die Deutsche Bahn das erste Mal so richtig nicht nur mit Zugverspätung und umständlicher Reisebuchung in Verbindung, sondern mit echt fortschrittlichen Projekten und Themen.

Steht das D in DB also vielleicht zukünftig für Digitalisierung?

Bestimmt, oder für Diversity. In meiner täglichen Arbeit merke ich wie jung, international und aufgeschlossen die Deutsche Bahn eigentlich ist. Mich fragt fast niemand mehr, was eigentlich Slack ist und unser Telepräsenzroboter holt Mitarbeiter aus der ganzen Welt regelmäßig für Meetings mit an den Besprechungstisch. Sowieso finde ich das Zusammenspiel aus typischen „Eisenbahnern“ und jungen Vordenkern total spannend und wertvoll. Und ich sehe mich da als Vertreter meiner Generation auch irgendwie in der Verantwortung den Weg innerhalb des Unternehmens noch weiter für Diversity-Themen zu ebnen. Da geht noch was!

Die Deutsche Bahn und ze.tt stellen euch an dieser Stelle in den nächsten Wochen fünf Protagonist*innen vor, die über ihre Erfahrungen und Tätigkeiten in den Zukunftsberufen bei der Deutschen Bahn berichten. Wir begleiten Malte, Lena, Armin, Johannes und Anne jeweils einen Tag lang in ihren abwechslungsreichen Digitaljobs.