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7 Tipps, wie du beim Jobstart Fettnäpfchen vermeidest

Der Berufsstart ist für jede*n eine Herausforderung, denn die Schule hat uns kaum darauf vorbereitet. Schon gar nicht darauf, wie man Fettnäpfchen umgeht. Wir haben für dich sieben Tipps zusammengestellt, die dir helfen, einen astreinen Start hinzulegen.

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Worauf man beim Jobeinstieg achten sollte. Foto: Brooke Cagle / Unsplash.com

Wenn du denkst, dass in der Arbeitswelt ganz andere Regeln gelten als noch in der Schule, dann täuschst du dich. Als Berufsanfänger*in wirst du ganz schnell merken, wie ähnlich dein neues Team deiner alten Schulklasse ist. Es gibt Cliquen, es gibt Freundschaften, es gibt Beef. Und es gibt heiße Tipps, wie du dich – mit ein bisschen sozialer Kompetenz – schnell in diese fremde Gruppe einfindest und dabei Fettnäpfchen vermeidest. Hier sind sieben Punkte, die dir bei deinem Job-Start helfen:

1) Wen darf ich duzen und wen muss ich siezen?

In der Schule waren die Hierarchien klar verteilt: Deine Lehrer*innen hast du gesiezt und deine Mitschüler*innen natürlich geduzt. Im Arbeitsalltag sieht das Ganze etwas anders aus, denn hier treffen verschiedene Generationen aufeinander, die unterschiedliche Vorstellungen von einem entspannten Miteinander haben. Um mehr Vertrautheit zu schaffen, bietet sich das Du an, doch ältere Kolleg*innen möchten möglicherweise lieber gesiezt werden. Da im Büro viele ganz individuelle Befindlichkeiten aufeinander treffen – manche Chefs lassen sich etwa gern duzen –kann es leicht zu unangenehmen Situationen kommen.

Um herauszufinden, welche Form am besten taugt, solltest du zunächst einfach auf das klassische Sie setzen, außer es wurde in E-Mails vorab bereits per Du kommuniziert. Wichtig ist, dass dir ältere Kolleg*innen oder Vorgesetzte das Du zuerst anbieten müssen.

2) Muss ich mich vorstellen?

In den meisten Fällen wirst du von deiner*m Mentor*in durch das gesamte Büro geführt und allen Mitarbeiter*innen vorgestellt. Falls das nicht passiert, dann nimm die Vorstellung einfach selbst in die Hand und geh auf deine neuen Kolleg*innen zu, indem du sagst wer du bist und was dein neuer Job hier ist. So haben dich sofort alle auf dem Schirm und du kommst mit der*dem einen oder anderen vielleicht schon in ein erstes Gespräch. In den meisten Büros ist es zweitrangig, wen du als erstes begrüßt, aber wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann begrüßt du am besten deine älteren Kolleg*innen zu Beginn.

3) Wie gehe ich mit Kund*innen um?

Dass gutes Benehmen wichtig ist, müssen wir dir sicherlich nicht mehr sagen. Doch es gibt noch eine weitere Qualität, die mindestens genauso wichtig für einen guten Umgang mit Kund*innen ist: Empathie. Schließlich kommen sie mit wichtigen Anliegen zu dir und wollen sich bei dir gut aufgehoben fühlen. Nimm sie und ihre Fragen ernst, egal wie banal sie dir erscheinen. Denn wenn du nett bist, dann werden sie es auch sein und nichts ist schöner als eine entspannte Zusammenarbeit.

Zu jeder Zeit solltest du aber vor allem authentisch bleiben, denn aufgesetzte Höflichkeit wird sofort enttarnt. Und Achtung: Empathie sollte man hier nicht mit Unterwürfigkeit verwechseln. Kund*innenwünschen kann man schließlich auch auf Augenhöhe erfüllen.

4) Was ziehe ich eigentlich an?

Den richtigen Dresscode zu treffen kann zu einer heiklen Angelegenheit werden. Letztendlich kommt es darauf an, in welcher Branche du tätig bist. So geht es in manchen Unternehmen legerer zu und in anderen klassisch schick. Wirf dich also anfangs vielleicht ein wenig mehr in Schale. Möglicherweise konntest du ja bereits beim Bewerbungsgespräch erspähen, wie die anderen sich kleiden. Passe dich einfach daran an, aber verkleide dich nicht. Du kannst auch einfach in der Personalabteilung und bei deiner*m Ausbildungsbetreuer*in anrufen und nach dem Dresscode fragen. Dann weißt du Bescheid und sammelst gleich ein paar Punkte für dein vorausschauendes Denken.  Der beste Tipp ist, eine Balance zwischen dem was du privat trägst und deiner Business Persona zu schaffen. Wenn du also gerne zerrissene Jeans trägst, dann solltest du die vielleicht nicht in der Arbeit anziehen, doch es muss auch nicht gleich der Anzug sein. Urban chic ist hier eine gute Zwischenlösung, also die Kombination aus Jeans und Hemd beispielsweise.

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Auch beim Dresscode gilt es beim Jobstart einiges zu beachten. Foto: Sparkasse

5) Wie darf ich mich auf Social-Media-Profilen präsentieren?

Deine Social-Media-Aktivitäten sind natürlich deine Privatsache, aber sei dir zu jeder Zeit bewusst, dass sie öffentlich sind und jede*r sehen kann, was du tust. Wenn du das nicht möchtest, kannst du sie immer noch privat schalten, doch sobald dir die ersten Kolleg*innen oder sogar dein*e Chef*in folgen, sehen sie, was du postest, teilst und kommentierst. Das ist gar nicht schlimm, sondern kann auch richtig gut sein: Vielleicht interessiert ihr euch ja für dieselben Veranstaltungen oder du hast einen Artikel entdeckt, den du gerne mit ihnen teilen möchtest. Auf der Arbeit kannst du schließlich auch Freund*innen finden, mit denen du nach Feierabend noch weiter Kontakt halten kannst. Also: Veröffentliche online nur das, was du wirklich allen Menschen zeigen würdest.

6) Wie bringe ich mich im Job ein?

Du hattest einen Geistesblitz und das ganze Unternehmen soll von deiner Genialität erfahren? Gute Einfälle kann jedes Unternehmen gebrauchen, denn Kreativität und Innovation sind der Motor einer funktionierenden Firma. Nun hast du also die Lösung für das komplexe Problem gefunden, bei dem dein*e Chef*in einfach nicht weiterkam? Sie*Er wird sich sicher freuen, doch warte ab, wenn sie*er eine freie Minute hat, denn während wichtiger Kund*innengespräche möchte niemand gestört werden. Ein Team-Meeting ist die beste Gelegenheit, um deine Idee einzubringen. So können alle diskutieren, wie sie umgesetzt werden kann und du sahnst nebenbei auch noch den Respekt von deinen Kolleg*innen ab.

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Der Jobstart ist nicht schwer, wenn du ein paar Dinge beachtest. Foto: Christina Morillo / Pexels.com

7) Wie ordentlich muss mein Arbeitsplatz sein?

Wir kennen es alle: Hier wird neben der Arbeit mal gesnackt, da wird mal ein Kaffee getrunken. Resultat sind Krümel und braune Kaffeeflecken auf dem Tisch. Außerdem stapelt sich ständig dieser lästige Papierkram, den man eigentlich in Ordner sortieren müsste. Keine Sorge, du musst kein*e pedantische*r Ordnungsliebhaber*in werden, doch ein gewisses Maß an Sauberkeit kann nicht schaden. So wirkst du gleich organisierter, schließlich muss nicht jede*r wissen, wie chaotisch du eigentlich bist. Schließlich haben Taschentücher und Haarbürsten auf dem Schreibtisch nichts zu suchen. Klar, ein Genie beherrscht das Chaos, aber spätestens wenn ein*e Kund*in anruft und du hektisch nach diesem ganz bestimmten Dokument suchst, wirst du wissen was wir meinen. Kleiner Tipp: Nimm dir jeden Abend vor dem Heimgehen eine Minute Zeit und bring deinen Schreibtisch in Ordnung. So kannst du auch besser in den neuen Tag starten.

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Du weißt noch nicht, wo dich deine Karriere hinführt? Dann schau dich nach einem Ausbildungsplatz bei der Sparkasse um. Hier arbeiten viele Menschen, die dich bei deiner Ausbildung  unterstützen und alle Fragen klären, die man beim Berufsstart eben so hat. Zudem gibt es gleich zu Beginn der Ausbildung Einführungstage, an denen alle wichtigen Dinge mit dir besprochen werden.