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Was deine Persönlichkeit mit deinem beruflichen Erfolg zu tun hat

Wer Lebensentscheidungen überdenken muss, braucht Mut. Und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber: Was will ich wirklich? Wo will ich hin? Und was macht mich glücklich? Ein Text über Brüche im Lebenslauf und darüber, warum es manchmal wichtig ist, an den Stellschrauben des Lebens zu drehen.

Brüche im Lebenslauf

Brüche im Lebenslauf können dir vollkommen neue Wege eröffnen. © Rawpixel

Der Weg zum persönlichen Erfolg kann sehr oft steinig und verwinkelt sein. Manchmal liegt er dort, wo wir ihn gar nicht vermutet hätten, manchmal finden wir ihn über sehr große Umwege und manchmal erfahren wir erst, welchen Weg wir eigentlich einschlagen wollen, wenn wir den ursprünglichen Plan komplett revidieren müssen.

Wer seinen Lebenslauf nachjustieren muss, braucht vor allem zwei Dinge: Aufrichtigkeit und Mut. Erstere, um sich selbst eingestehen zu können, dass etwas richtig schief läuft. Zweiteren, um die Veränderungen wirklich anzugehen, an den Stellschrauben des Lebens zu drehen und vor sich und vor anderen zu der Vorstellung zu stehen, wie das Leben aussehen soll.

Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass ein einmal gefasster Plan nicht mehr revidierbar ist

Wer aufrichtig zu sich selbst ist, das heißt, sich selbst ergründen kann, und sich traut, die immer lauter werdenden Zweifel ernst zu nehmen, kann herausfinden, was er*sie vom Leben wirklich will. Statt sich in einem faulen Kompromiss einzurichten, sollte man den Mut haben, eine Entscheidung zu treffen, den vordefinierten Pfad zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Auf diese Weise kann man viel gewinnen, viel über sich selbst lernen und sich von dem verabschieden, was ohnehin nervt.

In vielen Bereichen haben wir dabei kein Problem mit Veränderungen und Brüchen. Es fällt uns relativ leicht in eine neue Wohnung zu ziehen, wenn die alte zu klein wird, oder sogar eine Beziehung zu beenden, wenn es nicht mehr so passt. Wenn es aber an die Karriere geht, gestehen wir uns Neuanfänge noch immer nicht so wirklich zu. Denn wenn man lange einen bestimmten Plan verfolgt und viel Zeit und Arbeit in die vermeintliche Traumkarriere gesteckt hat, soll sich diese nun bitte auch auszahlen und einen gefälligst glücklich machen.

Lebenslauf CMS

Wer aufrichtig zu sich selbst ist, kann herausfinden, was er*sie vom Leben wirklich will

Eine, die vor dieser schweren Entscheidung stand, ist Laura Matarrelli. Ihr Leben lang hatte sie dafür gearbeitet, Richterin zu werden – und zwar nicht wenig. Denn wer im Namen des Volkes Recht sprechen will, muss sich bereits im Jura-Studium von den anderen abheben und die Staatsprüfung überdurchschnittlich gut bestehen. Das bedeutete häufig Bibliothek statt Bar und Repetitorium statt Badesee.

Als Laura schließlich auf dem Richter*innenstuhl saß, hatte sich all die Mühe ausgezahlt: Sie war Richterin am Landgericht Frankfurt. Und hatte damit eine Stelle, von der viele Jura-Studierende träumen. Doch kaum hatte sie die Stelle angetreten, musste sie erfahren, dass Wunschtraum und Realität stark voneinander abwichen. Sie hatte sich in die Idee verliebt, Richterin zu sein, doch der Alltag in der Rechtsprechung war vor allem eins – einsam: „Mir wurde leider schnell klar, dass die Tätigkeit nicht meinen Vorstellungen entspricht. Ich saß recht isoliert in meinem Büro und habe meine Akten abgearbeitet.“

40 Stunden die Woche, das ist eine lange Zeit, um unzufrieden zu sein

Die Erkenntnis, dass es vielleicht doch nicht der richtige Job für sie ist, war für Laura erst einmal ein Schock. Wieso war sie so unzufrieden, obwohl sie alles hatte, was sie immer wollte? „Mir selbst fiel es zunächst schwer, mir einzugestehen, dass der Wechsel in den Staatsdienst für mich nicht die richtige Entscheidung war“, rekapituliert Laura diese Umbruchszeit heute. Umso wichtiger war es für sie, in sich hineinzuhorchen und sich klarzumachen, was sie wirklich wollte.

Wenn man nicht mit Begeisterung dabei ist, dann sollte man die Umstände hinterfragen und sich selbst gegenüber ehrlich sein.“

Dafür brauchte sie Zeit und viel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Sie musste ihre Lebensziele neu definieren und ihr Berufsleben neu ausrichten. Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass sie so ihr Leben nicht verbringen wollte: „Egal wie angesehen eine Position ist und wie viel Verantwortung man trägt, wenn man nicht mit Begeisterung dabei ist, dann sollte man die Umstände hinterfragen und sich selbst gegenüber ehrlich sein. Schließlich macht der Beruf nun einmal einen sehr großen Anteil der Lebenszeit aus!“ Ja, acht Stunden am Tag, 40 Stunden die Woche, 176 Stunden im Monat. Das ist eine lange Zeit, um unzufrieden zu sein.

Eine ähnliche Erkenntnis hatte Martin Prothmann. Genau wie Laura fehlte ihm in seiner angestrebten Karriere etwas ganz Fundamentales, auch wenn Martin von Klein auf einen anderen Weg eingeschlagen hatte: Denn der heutige Jurist wäre um ein Haar Profifußballer geworden. Mit vier auf dem Bolzplatz, mit 14 schon beim VfB Stuttgart, mit 17 beim Hamburger SV – die Linie war klar vorgezeichnet. Doch Martin wollte irgendwann mehr.

Ich habe für den Fußball gelebt – aber ich wollte auch mehr wissen.“

„A-Jugend Bundesliga, das bedeutet: bis zu dreimal täglich Training, Trainingslager und jedes Wochenende irgendwo in Deutschland ein Spiel. Da bleibt keine Zeit mehr für andere Themen“, erklärt er. „Ich habe für den Fußball gelebt – aber ich wollte auch mehr wissen.“ Ihn interessierten Politik und Geschichte. „Aber das sind Themen, über die in einer Kabine selten gesprochen wird.“

Lebenslauf CMS

Martin hat das Leben für den Sport irgendwann nicht mehr gereicht. Er wollte intellektuell wachsen, noch etwas Neues lernen. Er sagte dem Fußball Adé und entschied sich für ein Jura-Studium. Seither trägt er die Kämpfe nicht mehr auf dem Platz aus, sondern in spannenden Vertragsverhandlungen. Dabei sind ihm seine Erfahrungen aus seiner ersten Karriere alles andere als hinderlich.

Die Persönlichkeit setzt sich durch, auch in neuen Bereichen

Dass eine erfolgreiche Karriere als Richter*in oder als Fußballprofi für viele Menschen etwas ganz besonders Erstrebenswertes ist, liegt auch daran, dass sie mit viel Talent, einem langen Atem, Durchsetzungsvermögen und Mut assoziiert werden. Eigenschaften also, mit denen vermeintlich nicht jeder Mensch ausgestattet ist und die ihn*sie daher besonders geeignet in diesem einem bestimmten Feld machen. Allerdings liegt darin schon der Denkfehler. Denn wer mit diesen Eigenschaften in einem Beruf erfolgreich war, bringt sie auch nach einem Bruch im Lebenslauf noch für den nächsten Beruf mit. Die Persönlichkeit setzt sich durch.

Und auch die Erfahrungen, die Martin und Laura in ihren Feldern gemacht haben, machen sie in ihren jetzigen Berufen so erfolgreich. Martin ist seit 2016 Anwalt bei CMS und zwar im Immobilienrecht, und damit auf einem Markt, der sich ständig verändert und unberechenbar bleibt. Was macht es mit den Immobilienpreisen, wenn Großbritannien aus der EU austritt? Was wenn Co-Working-Spaces in den Großstädten aus dem Boden sprießen? Martin ist gespannt und bereit zu reagieren.

Ich glaube, sehr vieles aus der Zeit als Fußballer lässt sich auf meinen heutigen Beruf übertragen.“

Die Gefahr, jederzeit überrascht werden zu können, macht für den ehemaligen Profisportler den Reiz aus: „Man muss aufmerksam sein, Trends beobachten, nah an der Zeit und vor allem nah am Mandanten sein, um die veränderten Bedürfnisse rechtzeitig zu erkennen.“ Martin hat gelernt, wie man die Augen am Ball behält, wie man sich in ein Team einbringt und wie man gemeinsam Siege einfährt. Diese Eigenschaften nützen ihm in seinem schnelllebigen Arbeitsumfeld eine Menge und machen ihn so erfolgreich. „Ich glaube, sehr vieles aus der Zeit als Fußballer lässt sich auf meinen heutigen Beruf übertragen“, sagt er und denkt dabei an Einsatz, Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen in die eigenen Leistungen und vor allem ans Teamwork: „Wenn du etwas erreichen willst, dann musst du dich einbringen! Wir erreichen unsere Ziele nur gemeinsam im Team!“

Alles, was du gelernt hast, bringt dich auf die eine oder andere Art im Leben weiter

Laura bereut ihren Schritt nicht. Ganz im Gegenteil: Ihrer mutigen Entscheidung gegen das Richter*innenamt hat sie heute viel zu verdanken. Als Anwältin im Arbeitsrecht bei CMS ist sie angekommen. Sie betreut viele multinationale Mandant*innen und geht mit ihnen die strategische Planung an. „Hier begegnen einem immer neue Themen! Es ist sehr spannend, etwas umzusetzen, das vorher noch niemand ausprobiert hat, wozu es auch keine Literatur gibt oder noch keine Gerichtsentscheidung“, erläutert sie. Wenn man mit Laura spricht, wird schnell klar, dass sie diese Art zu arbeiten braucht. Arbeit, bei der man aktiv werden kann, die abwechslungsreich ist und bei der man an vorderster Front Verantwortung übernehmen kann.

Es ist sehr spannend, etwas umzusetzen, das vorher noch niemand ausprobiert hat, wozu es auch keine Literatur gibt oder noch keine Gerichtsentscheidung.“

Hier kann Laura ihre Stärken und Erfahrungen ganz besonders gut einbringen. Hier kann sie stets Neues lernen und ganz nebenbei noch unter den Arbeitsbedingungen arbeiten, die sie zufrieden machen – nämlich endlich wieder im Kontakt mit anderen. „Für mich persönlich ist die Arbeit als Anwältin die spannendere Herausforderung. Mir fehlte als Richterin einfach die menschliche Interaktion. Als Anwältin bekomme ich viel von den Mandanten zurück. Sie zeigen mir, wie wichtig meine Arbeit ist und wir erreichen ihre Ziele gemeinsam!“

Dass Laura alles, was sie für ihre berufliche Erfüllung brauchte, bei einer Wirtschaftskanzlei finden würde, hat sie selbst überrascht. Doch manchmal kommt es im Leben anders, als man dachte und man selbst auf neuen Pfaden zum Erfolg. Und das ist auch gut so.

CMS sucht Courageous Minds – mutige Persönlichkeiten mit eigenständigen Perspektiven und Biografien. So vielfältig wie die Problemstellungen der Mandant*innen sind auch die Menschen, die hier arbeiten. Jede*r von ihnen hat seine*ihre eigene Geschichte. Hast du den Mut, dich gemeinsam mit CMS den Herausforderungen der Rechtswelt zu stellen? Mehr Informationen findest du hier.

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