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Das ist die Checkliste für deinen Umzug

Der Traum vom Leben im Ausland – für viele bleibt diese Vorstellung reine Fantasie. Doch nicht bei dir! Du hast dich dafür entschieden, den nächsten Abschnitt deines Lebens in der Ferne zu verbringen. Das heißt: Die Planung für deinen Umzug in deine neue Heimat geht in die heiße Phase. Damit dabei alles möglichst reibungslos funktioniert, haben wir ein paar nützliche Tipps für dich. Unsere Umzugs-Checkliste hilft dir dabei, nichts zu vergessen.

DSGV Sparkasse Umzug Geld

Dein Umzug will gut geplant sein. Auch wenn es ums Geld geht. Foto: Sparkasse

1. Angebote vergleichen

Viele Auswanderer nehmen nicht ihren kompletten Hausstand mit in die neue Heimat. Vor allem, wenn dein Leben im Ausland zeitlich begrenzt ist, lohnt es sich eventuell sogar, mit kleinem Gepäck zu reisen und Möbel sowie andere Dinge einzulagern – entweder bei Freunden und Familie oder in sogenannten Storage Units.

Für diejenigen, die wirklich alles mitnehmen wollen, heißt es: rechtzeitig mit der Planung beginnen. So bleibt genug Zeit, das richtige Umzugsunternehmen zu finden. Das Angebot vieler Speditionen reicht außerdem häufig vom Verladen und Transport bis hin zu einem sogenannten Relocation-Service. Dieser beinhaltet alles – vom Auslandsumzug über das Beschaffen einer Wohnung, Beratung in sprachlichen und kulturellen Fragen bis hin zur bürokratischen Abwicklung.

Angesichts dieser Bandbreite an Angeboten lassen sich die Kosten für deinen Umzug ins Ausland nicht pauschal berechnen. Was du aber unbedingt im Blick haben solltest, sind mögliche Zollgebühren, die in deinem Zielland auf dich zukommen können.

Du solltest so früh wie möglich Kostenvoranschläge anfordern, um ein günstiges Angebot für ein Umzugsunternehmen zu finden. Aber aufgepasst: Hier sollte nicht ausschließlich der Preis eine Rolle spielen, sondern auch Erfahrung, Leistungen und Referenzen des Unternehmens.

Innerhalb Europas kannst du einen Umzug auch selbst durchführen. Dabei solltest du aber besonders darauf achten, dass dein Transporter genügend Platz für alle deine Sachen bietet – sonst zahlst du am Ende doppelt.

2. Versicherungsschutz checken

Bei einer professionellen Spedition sind deine Sachen während des Umzugs versichert. Dies gilt allerdings nur für Schäden, die allein das Umzugsunternehmen zu verantworten hat. Falls du dein Geschirr unachtsam eingepackt hast, greift dieser Versicherungsschutz leider nicht.

Wenn du auf eigene Faust umziehst, sieht das oft anders aus. Geht beim selbstorganisierten Umzug etwas kaputt, bleibst du als Geschädigter meist auf den Kosten sitzen. Denn: Die Hausratversicherung ersetzt keine Schäden, die durch Unfälle oder wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen entstehen.

3. Vor dem Umzug entrümpeln

Falls du all deine Besitztümer mitnehmen willst, lautet die Devise: erst einmal aussortieren. Je weniger du tatsächlich mitnimmst, desto günstiger wird dein Umzug und desto weniger Platz brauchst du in deiner neuen Bleibe.

4. Wohnung rechtzeitig kündigen

Sobald der Umzugstermin feststeht, solltest du deine alte Wohnung kündigen. Schließlich willst du ja nicht länger Miete zahlen, als es notwendig ist. Die reguläre Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Monatsende. Oft entlassen Vermieter dich aber schon früher aus dem Vertrag, wenn du zum Beispiel einen Nachmieter stellst.

Denke auch daran, laufende Verträge für Wasser, Strom oder Gas zu kündigen oder auf deinen Nachmieter umschreiben zu lassen.

5. In Deutschland abmelden

Ungefähr zwei Wochen vor deinem Umzug ins Ausland kannst du dich in Deutschland abmelden. Da in Deutschland die Abmeldepflicht gilt, wenn du über keinen Wohnraum mehr verfügst, bist du sogar dazu verpflichtet.

Für deine Post solltest du einen Nachsendeantrag stellen, damit sie dich auch in deiner neuen Heimat erreicht. Hast du dort noch keine Adresse, kannst du sie zwischenzeitlich vielleicht an deine Familie schicken lassen. So geht nichts verloren.

6. Finanzierung

Oft reicht das Ersparte nicht, um die Kosten für das Auswandern zu decken. Zusätzlich kann es durch den aufwendigen Umzug ins Ausland zu einem finanziellen Engpass kommen, wenn dein neuer Job nicht nahtlos an den alten anschließt. Hier kann zum Beispiel ein Ratenkredit der Sparkasse mit niedrigen Zinsen helfen. Die Berater deiner Sparkasse informieren dich hierzu gerne im persönlichen Gespräch, damit dein Traum vom Auswandern Wirklichkeit werden kann.

Hier findest du eine Checkliste mit wertvollen Tipps und den Erfahrungsbericht eines ausgewanderten Paares.