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Come As You Are #3: So kannst du queeren Kolleg*innen den Rücken stärken

Wie sollen sich Menschen an einem Ort wohlfühlen, an dem sie nicht von allen akzeptiert und angenommen werden? In der dritten Folge des Podcasts Come As You Are sprechen wir über Belonging, also ein Klima, in dem sich alle Menschen gut aufgehoben fühlen.

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Belonging: Im Podcast erfährst du, wie du queere Kolleg*innen unterstützen kannst. Foto: Isi Parente / Unsplash | CC0

Es gibt einen einfachen Weg, das Konzept Belonging zu verstehen. Nämlich mit diesem Bild von einer Party: Wenn Diversity so ist, wie auf die Party eingeladen zu werden und Inclusion bedeutet, gefragt zu werden, ob man tanzen will, dann ist Belonging so zu tanzen, als würde keine*r  zuschauen. Belonging, das ist das, was nach allen Bemühungen um Diversity und Inclusion einsetzt, nämlich das Gefühl, einfach am richtigen Ort zu sein, angenommen zu werden, dazuzugehören, sich für nichts zu schämen oder rechtfertigen zu müssen. Also an einem wohlwollenden Ort, wo sich alle genau so annehmen, wie sie sind. Mit allen Stärken, Schwächen, Vorlieben und Macken.

Belonging heißt „Dance like nobody’s watching“

Insbesondere im Arbeitskontext ist man vielerorts von diesem Ideal noch weit entfernt. Nicht viele können von sich behaupten, am Arbeitsplatz komplett sie selbst sein zu können. Insbesondere dann, wenn sie zu einer traditionell marginalisierten Gruppe gehören. Da kann es schon mal sein, dass man sich als Frau unter vielen Männern unwohl fühlt und das sonst vielleicht farbenfrohe Outfit anpasst, um nicht zu sehr herauszustechen. Oder es kann sein, dass man sich als schwuler Mann vielleicht nicht outet, weil man weiß, dass die Vorurteile der anderen Kolleg*innen, einen im schlimmsten Fall die Beförderung, zumindest aber den netten Plausch an der Kaffeemaschine kosten könnten.

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Maria Iossifidou engagiert sich im Mitarbeiter*innennetzwerk Open & Out. Sie findet, schon der Schulunterricht ist zu heteronormativ. Foto: Janssen Deutschland

Diesen Problemen gegenüberzutreten und ein offenes, wertungsfreies Klima für alle zu schaffen, ist einerseits eine Unternehmensaufgabe. Firmen müssen sich ganz klar in einem Credo oder einem Code of Conduct dazu bekennen, wie sie zu Diskriminierung stehen. Dazu zählt auch, welche Verhaltensweisen in einem Unternehmen nicht geduldet werden und wie sie geahndet werden. Aber es ist andererseits auch eine Aufgabe der Mitarbeitenden selbst. Denn wenn man einen offenen Raum für alle kreieren möchte, in dem, um bei dem Bild zu bleiben, dass alle miteinander tanzen können, dann ist es wichtig, dass da niemand in der Ecke steht und mit dem Finger auf einen Tanzenden zeigt. Und wenn doch, dass es dann ein Netz von Kolleg*innen gibt, die sich für Betroffene einsetzen und die offene Unternehmenskultur auch leben. Belonging ist auch vor allen anderen Dingen ein Kulturthema.

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Alexander Moll fragt sich, wie das eigene Netzwerk Open & Out diverser werden kann. Foto: Tilman Schenk

In der dritten Folge des Podcasts Come As You Are sprechen wir mit Maria Iossifidou und Alexander Moll von Janssen Deutschland darüber, wie wichtig eine offene Unternehmenskultur und ein funktionierendes Mitarbeiter*innennetzwerk sind. Die beiden engagieren sich im Netzwerk „Open & Out“, das die queere Community in der Johnson & Johnson Gruppe unterstützt. Sie und ihre Kolleg*innen sind Interessenvertretung aber auch Ansprechpartner*innen für die queere Belegschaft, organisieren Veranstaltungen und unterstützen homosexuelle und transsexuelle Mitarbeiter im In- und Ausland, um sie vor Diskriminierung zu schützen. Von Maria und Alex wollen wir wissen, was man tun kann, um als Mitarbeiter*in das eigene Unternehmen ein bisschen diverser und bunter zu gestalten, wie man den letzten Skeptiker*innen begegnet und was man macht, wenn das eigene Mitarbeiter*innennetzwerk nicht so divers ist, wie man selbst es gerne hätte.

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Diversität ist ein komplexes Thema. Deswegen wollen wir im Podcast Come As You Are über ganz viele Facetten von Vielfalt sprechen: Über Feminismus, Antirassismus, Anti-Ageism und LGBTQIA-Themen zum Beispiel, um ganz unterschiedliche – eben vielfältige – Perspektiven auf Diversität zu bekommen.Wir wollen lernen, zuhören und Fragen stellen. Hier findest du alle Folgen auf Podigee, Spotify und iTunes

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