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Du willst etwas bewegen und weißt nicht wie – dieses Buch wird dich inspirieren

Bei Nachrichten über Terror, Trump, Brexit und Co. fühlst du dich hilflos und willst was tun? Gleichzeitig willst du abschalten? Wenn du dieses Buch liest, kannst du beides.

© Pexels

Elias und Laia sind zwei Menschen, die die Welt um sich herum verändern wollen. Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten einer von Gewalt dominierten Welt. Elias ist Krieger, Laia kämpft im Untergrund gegen ihn. Obwohl sie verfeindet sind, haben sie das gleiche Ziel…

[Außerdem auf ze.tt: Dinge, die du tun kannst um die Welt zu verändern]

Leseprobe

„Laia, hör zu.“ Zur Hölle, ich will das nicht hören. Ich will nicht hören, welche Ausflüchte er gleich vorbringt. „Was du gesehen hast, ist gefährlich“, sagt er. „Du darfst niemandem davon erzählen. Niemals. Nicht nur mein Leben steht auf dem Spiel. Auch andere –“
„Arbeitest du für das Imperium, Darin? Arbeitest du für die Martialen?“ Er schweigt. Ich glaube, die Antwort in seinen Augen zu sehen, und mir wird schlecht.

Kann es sein, dass mein Bruder ein Verräter am eigenen Volk ist? Dass er auf der Seite des Imperiums steht?

Wenn er Korn beiseitegeschafft oder Bücher verkauft oder Kindern das Lesen beigebracht hätte, würde ich es verstehen. Ich wäre stolz auf ihn, dass er all das tut, wozu ich nicht mutig genug bin. Wegen solcher „Verbrechen“ überfallen die Schergen des Imperiums Menschen, werfen sie ins Gefängnis und töten sie. Dabei ist es nich böse, einer Sechsjährigen das Lesen beizubringen – nicht für meine Leute, die Kundigen. Doch was Darin getan hat, ist krank. Es ist Verrat.

„Das Imperium hat unsere Eltern umgebracht“, flüstere ich.
„Und unsere Schwester.“


Ich möchte ihn anschreien, aber ich verkneife es mir. Die Martialen haben das Land der Kundigen vor fünfhundert Jahren erobert und seither nichts anderes getan, als uns zu unterdrücken und zu versklaven. Einst war unser Land Heimstatt der besten Universitäten und Bibliotheken der Welt. Heute können die meisten von uns eine Schule nicht von einer Waffenkammer unterscheiden.

„Wie konntest du dich nur auf die Seite der Martialen schlagen? Wie, Darin?“
„Es ist nicht so, wie du denkst, Laia. Ich werde dir alles erklären, aber –“
Plötzlich bricht er ab; er reißt die Hand hoch, um mir zu bedeuten, still zu sein, als ich nach der versprochenen Erklärung fragen will. Den Kopf hat er in Richtung Fenster gedreht.

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Durch die dünnen Wände höre ich, wie Großvater schnarcht, Nana sich herumwälzt und eine Trillertaube gurrt. Es klingt vertraut. Es klingt nach zu Hause.
Darin hört etwas anderes. Alles Blut weicht aus seinem Gesicht, und Angst flackert in seinen Augen auf. „Laia“, sagt er. „Ein Überfall.“ „Aber wenn du für das Imperium arbeitest …“ Warum durchsuchen die Soldaten dann unser Haus?

„Ich arbeite nicht für sie.“ Er klingt ruhig. Ruhiger, als ich mich fühle. „Versteck das Zeichenheft. Das ist es, was sie suchen. Deshalb sind sie hier.“ Dann ist er zur Tür hinaus, und ich bin allein. Meine nackten Beine fühlen sich wachsweich an, meine Hände wie Holzklötze. Beeil dich, Laia!

Normalerweise führt das Imperium seine Überfälle bei helllichtem Tage durch. Die Soldaten wollen, dass die Mütter und Kinder der Kundigen, die Väter und Brüder zusehen, wie die Familie eines anderen Mannes in die Sklaverei getrieben wird. So schlimm diese Überfälle sind, die nächtlichen sind noch schlimmer. Sie finden statt, wenn das Imperium keine Zeugen gebrauchen kann. Ich überlege, ob das hier wirklich ist. Oder ein Albtraum.

Es ist wirklich, Laia. Mach schon.

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In dieser ze.tt Serie „Einfach mal unplugged…“ haben wir uns vorgenommen endlich wieder mehr zu lesen und stellen euch jeden Monat ein neues Buch vor.

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