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JoMo statt FoMO – Darum tut es gut, Sachen zu verpassen

Die FoMO – die Fear Of Missing Out – hat uns die letzten Jahre ganz schön umgetrieben. Dabei ist es doch an der Zeit, endlich mal die JoMO zuzulassen. Sie steht für Joy Of Missing Out und zeigt uns, was wir verpassen, wenn wir nichts verpassen wollen.

Studium Leben FoMo JoMo

So sieht echte JoMo aus. Freu dich, etwas zu verpassen und endlich mal wieder Qualitytime mit dir selbst zu verbringen. Foto: Sasha Prasastika / Unsplash | CC0

Eine Angst geht um in unserer Generation: die Angst davor, etwas Wichtiges zu verpassen, nicht mehr auf dem Laufenden zu sein. Auf Englisch heißt sie Fear of Missing Out – oder kurz FoMO. Zunächst einmal sei gesagt: Alle von uns haben oder hatten schon mal FoMO. Denn FoMO ist menschlich: Wir wollen zu einer bestimmten sozialen Gruppe gehören. Wir suchen Nähe, Schutz und Halt. Im Umkehrschluss fühlen wir uns unwohl oder bekommen Angst und Beklemmung, wenn wir uns ausgeschlossen fühlen.

Allerdings bewirkt unsere heutige Mediennutzung, dass diese Urangst viel häufiger auftritt und auch mehr Menschen befällt als früher. In den sozialen Medien kann ich nämlich wie in einem Live-Ticker permanent beobachten, was meine Freund*innen – oder Menschen, die ich gern als Freund*innen hätte – den ganzen Tag so treiben. Plötzlich genügt ein Blick in die Instastory, um zu erfahren, wer mit wem wo was unternommen hat. Und es genügt auch ein Klick, um das eigene Leben mit all den schönen Bildern abzugleichen: „Ah, Fenja sitzt grad im Zug auf Sri Lanka. Ach so, Timur und die Jungs waren gestern wieder im Berghain. Und ich häng hier auf der Couch ab. Toll.“

Ah, Fenja sitzt grad im Zug auf Sri Lanka. Ach so, Timur und die Jungs waren gestern wieder im Berghain. Und ich häng hier auf der Couch ab. Toll.

Wer mithalten will, muss liefern. Darum äußert sich FoMO auch in der permanenten Suche nach dem nächsten großen Ding  – der tollsten Kleidung, der geilsten Party, der besten Geschichte am nächsten Morgen. Und alles bitte instagrammable, damit die anderen auch sehen, dass ich mein Leben in vollen Zügen genieße!

Wem es jetzt schon an dieser Stelle des Textes in den Ohren rauscht: willkommen im Club. Denn das ganze Konzept ist eigentlich schon ganz schön bescheuert, oder? War es nicht mal uncool, Sachen nur aus Angst vor der Wertung anderer zu machen oder zu lassen? Was ist eine Erfahrung noch wert, wenn ich sie nur aus dem Gedanken heraus mache, andere damit beeindrucken zu können? Und ist es nicht ungesund, die eigene Lebenszeit – beispielsweise die Zeit, die man allein daheim auf der Couch verbringt – so abzuwerten, nur weil andere eine vermeintlich bessere Zeit haben?

Die haben die bessere Zeit. Really? Besser für wen?

Was dir guttut, kannst du nur allein wissen. Manchmal ist es eben der Abend allein auf der Couch, mal der Gang auf den Wochenmarkt oder die Qualitytime am Telefon, mit dieser einen Schulfreundin, die du seit Jahren nicht mehr gesehen hast. Wieso sollte diese Zeit weniger wertvoll sein als die Zeit, die dein Freund Timur heute Abend im Club hat? Eben. Und da sich unser Leben erstens nicht im sozialen Vergleich und zweitens nicht nur im Netz abspielen sollte, brauchen wir manchmal eigentlich ein bisschen weniger FoMO und ein bisschen mehr JoMO!

JoMO – ganz heimlich hat sich diese Gegenbewegung in diesem Sommer angeschlichen und feiert nun das, was bisher vermeintlich fürchtenswert war: nämlich die Zeit allein. JoMO, das steht für Joy Of Missing Out. Also die Freude daran, etwas zu verpassen. Du willst gern den Samstagabend in der Badewanne verbringen? JoMO. Du willst lieber mit deinen Freund*innen gemütlich kochen statt clubben? JoMO. Eine Runde Joggen oder eine Yogastunde klingen für dich nach der ultimativen Entspannung? JoMO, JoMO, JoMO.

Wer immer nur in der Angst lebt, etwas zu verpassen, kann das eigene Leben nicht wirklich genießen.

Und genau darum geht es beim – Achtung: Wortkreation – jomoen. Einfach mal abschalten, die Seele baumeln lassen und die Zeit mit sich selbst genießen. Der Achtsamkeitsaspekt ist offensichtlich: Statt sich Gedanken darüber zu machen, was man eigentlich gerade alles verpasst, geht es darum, den Moment, in dem man sich befindet, ganz bewusst zu erleben und zu genießen. Natürlich ohne Handy. So kann man zur Ruhe kommen und lernt auch, zu schätzen, was man hat.

Wer immer nur in der Angst lebt, etwas zu verpassen, kann das eigene Leben nicht wirklich genießen.

JoMO bedeutet erst einmal inne zu halten und zu fragen, was man eigentlich selbst vom Leben möchte. Nur weil alle gerade nach Japan und Israel fliegen, und von dort ihre coolen Bilder posten, muss ich das dann auch machen? Oder ist mir vielleicht vielmehr nach einem Radl-Urlaub an der Nordseeküste? Muss ich für den Wochenendtrip nach Barcelona jetten und dort einmal alle Sehenswürdigkeiten in 48 Stunden abgrasen, oder will ich vielleicht lieber meinen Balkon flott machen? Ist mir heute wirklich nach der riesigen Geburtstagsparty vom Mitbewohner der Freundin meines Kumpels? Oder will ich vielleicht lieber daheim mit der Katze auf dem Schoß eine Serie ansehen?

Wollte ich neulich nur nicht alleine in der Öffentlichkeit essen und war deswegen nicht im Sushi-Restaurant?

JoMO heißt aber auch ehrlich mit sich selbst zu sein, wann man sich tatsächlich von der Wertung anderer abhängig macht. War ich gestern nur nicht im Kino, weil niemand mitgegangen ist? Wollte ich neulich nur nicht alleine in der Öffentlichkeit essen und war deswegen nicht im Sushi-Restaurant? In diesen Fällen verpasst man dann nämlich wirklich etwas, nämlich die gute Zeit mit sich selbst!

Wer sich gut kennt, verpasst nichts mehr

All die Überlegungen zu eigenen Interessen und Persönlichkeitsmerkmalen können uns im Leben weiterführen und sehr glücklich machen. Und sie können auch bei großen Lebensentscheidungen helfen. Etwa der Entscheidung, wo du leben und studieren solltest.

Bist du der JoMO-Typ? Hast du keine Lust auf den ständigen sozialen Vergleich und das Abgehipstere der anderen? Dann musst du nicht unbedingt in eine große Stadt ziehen, sondern sehnst dich vielleicht nach einem Ort, der deinen Bedürfnissen nach Ruhe und Entspannung entspricht. Bist du der Typ, der*die eher wenige, dafür aber echte Freund*innen braucht? Auch dann solltest du vielleicht in einer kleinen Stadt leben, in der du diese Freundschaften intensiv pflegen kannst. Hast du keine Lust auf Oberflächlichkeit? Dann brauchst du vielleicht eine kleine Hochschule, an der alle deinen Namen kennen und wo es familiär zugeht.

Einige Orte sind mehr JoMO als andere

Wenn all das auf dich zutrifft, könnte die FH Westküste in Heide an der Nordsee das Richtige für dich sein. Denn hier erlebst du die echte Joy of Missing Out. Du willst lieber auf den Wochenmarkt als zur Afterhour? Kein Problem. Du hast Lust auf ausgedehnte Spaziergänge am Strand und willst dich vom Nordseewind so richtig durchpusten lassen? Kein Problem. Du möchtest dich hinterher mit deinen Freund*innen in einer gemütlichen Kneipe aufwärmen? Auch kein Problem in Heide.

Bist du der JoMO-Typ? Hast du keine Lust auf den ständigen sozialen Vergleich und das Abgehipstere der anderen?

Und weil kleine Städte und Hochschulen in Selbstorganisation immer schnell einiges auf die Beine stellen, gibt es hier auch neben diversen Märkten, Flohmärkten und Food Festivals viele kleine Veranstaltungen, die du mitgestalten kannst. An der FH Westküste erwartet dich das echte Studierendenleben mit AStA, Nachtleben, Kinoabenden, Partys und sogar einem Winterball. Hier kannst du dich in familiärer Atmosphäre richtig entspannen. Oder aber rausgehen und feiern, wenn dir danach ist. Und natürlich sind auch die nächsten Städte wie Hamburg, Flensburg oder Kiel nicht weit, falls dich doch mal wieder die FoMO packt.

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Wer sich Zeit für sich nimmt kann die gemeinsame Zeit mit anderen auch richtig genießen. Foto: FH Westküste

Es lohnt sich, etwas zu verpassen. Probier es aus! Sei ganz im Augenblick. Wenn du dir Zeit für dich nimmst, wirst du schnell feststellen, dass du ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen überall etwas Tolles erleben kannst – ganz ohne Druck. Trau dich, Sachen zu verpassen!

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Was dir guttut, kannst du nur allein wissen, aber wenn dir nach ein bisschen mehr JoMO ist, dann ist Heide an der Nordsee die richtige Adresse für dich. Hier an der FH Westküste mit gerade mal 2.000 Studierenden geht es familiär zu. Die Nordsee und das Heider Umland mit Schafen, Wattenmeer und Deich laden zum Entspannen ein.