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Ihr habt uns anonym erzählt, wie sich eure Quarterlife-Crisis anfühlt

Wir haben euch nach dem Moment gefragt, in dem ihr gemerkt habt, dass die Quarterlife-Crisis kein Scherz ist. Hier sind eure anonymen Antworten. Sie zeigen, dass das Phänomen ernstgenommen werden sollte.

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Es ist vollkommen okay, nicht immer auf jede Frage im Leben eine Antwort zu haben. Foto: Zuka Kotrikadze / Unsplash | CC0

Mitte 20 und innerlich zerrissen – damit sollte niemand alleine sein. Wer aber zugibt, dass er oder sie gerade nicht so richtig weiß, wie das Leben eigentlich weitergehen soll oder wo man hinwill, und daran verzweifelt, der*die hört oft verharmlosende Aufmunterungsversuche: Das ist doch nur eine Phase. Reiß dich doch mal zusammen, dann wird das schon. Du musst dich einfach entscheiden, was du willst. Quarterlife-Crisis? Das ist doch wieder so eine Millennial-Erfindung, eine Befindlichkeit.

Die Quarterlife-Crisis ist aber kein Jammern für gerade erst Erwachsene, sondern für viele Betroffene eine tiefe Sinnkrise, die sich nicht so einfach wegtrösten lässt. Klar, nicht jede*r empfindet die Zeit zwischen 20 und 29 als herausfordernd. Manche leben ihr bestes Leben und verschwenden keinen negativen Gedanken an die für sie goldene Zukunft. Doch dann ist für die Freund*innen das Studium oder die Ausbildung vorbei, der erste Job startet, die Affäre wird langsam zur Beziehung. Und man selbst will von diesem Lebensabschnitt aber noch keinen Abschied nehmen.

Manche merken jetzt, wie die Gedanken immer öfter kreisen, wie sich ein undefinierbares, ungutes Gefühl breit macht. Sie verspüren einen großen Druck, jetzt die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen oder denken, sie seien in ihren Lebensentwürfen nicht da, wo sie sein sollten. Die dominierenden Gedanken und Fragen dahinter: Ich hänge hinterher. Was will ich eigentlich? Ich weiß nicht, wer ich wirklich bin. Und warum schaffen es die anderen mit einer so großen Leichtigkeit? Im schlimmsten Fall führt das nicht nur zu einem großen Gefühl der Unsicherheit und Zukunftsangst, sondern lähmt, sorgt für Stress, Panikattacken und kann in einer Depression enden.

Quarterlife-Crisis? Das sind eure Erfahrungen

Wie komplex das Thema ist, zeigen auch eure Antworten. Wir haben euch gefragt, in welchen Momenten euch zum ersten Mal so richtig bewusst wurde, dass die Quarterlife-Crisis kein Witz oder Buzzword ist, sondern ganz ohne Rücksicht plötzlich euer Denken und Handeln bestimmt. Ihr habt uns verraten, dass die Krise viele unterschiedliche Gesichter und Nuancen hat und für jede*n von euch ganz individuell ist. Doch es gibt sie, die Punkte, in denen sich all eure Antworten sehr ähneln: Immer wieder geht es darum, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – auch wenn man noch gar nicht richtig weiß, wie – und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen:

Es gibt ein Leben nach der Quarterlife-Crisis

Eure Antworten haben aber auch gezeigt: Es gibt einen Weg hinaus aus der Krise, denn viele von euch haben es geschafft. Wie das gelingen kann, zeigt zum Beispiel die Techniker, die in einer Video-Reihe genau die Fragen stellt, die gestellt werden müssen: Wie schaffe ich es, mein aktuelles Leben als Status Quo zu akzeptieren? Wie blicke ich optimistisch in die Zukunft? Sind meine Probleme relevant und groß genug, um mir Hilfe zu suchen? Spoiler: Auf jeden Fall. Aber auch, wer diesen Schritt noch nicht gehen möchte, findet einige Möglichkeiten zur Reflexion. Wichtig ist, sich und seine Bedürfnisse zu akzeptieren und den Mut zu haben, etwas zu verändern, wenn man nicht mehr zufrieden ist.

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Denn niemand muss mit schlechten Gedanken alleine bleiben. Es ist kein Zeichen von Schwäche, für sich selbst einzustehen. Im Gegenteil: Sich selbst zu priorisieren und auf die eigene mentale Gesundheit zu achten ist eine Fähigkeit, die schon heute wichtig ist und immer wichtiger wird. Sie hat Auswirkungen auf unsere Beziehungen, unseren Job und unsere Finanzen, kurz: Wer wohlwollend mit sich selbst umgeht, gewinnt in wirklich jedem Lebensbereich.

Noch mehr Infos zur Krise im Podcast
Was genau wir tun können, damit es gar nicht erst zu einer Quarterlife-Crisis kommt, das verrät Psychologin Stefanie Burkhart in der zweiten Staffel der Podcast-Reihe How it works von ze.tt und Die Techniker. Die Episode gibt es ab dem 21. Mai 2020 auf Spotify, bei iTunes und hier auf ze.tt.

Ein Ratschlag

Wir sagen es, wie es ist: Die nächste Krise kommt. Denn in fast jeder Lebensphase werden uns Unsicherheiten und Zweifel mal mehr und mal weniger begleiten. Wenn du also heute noch belächelst, dass dein*e Freund*in verzweifelt und ängstlich in die Zukunft starrt, dann mach dir klar, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit an irgendeinem Punkt deines Lebens auch mal durch dieses Tal musst. Wenn du selbst betroffen bist, und denkst, die Jugend und demnach der schöne Teil sei jetzt vorbei, dann mach dir klar, wie viel noch vor dir liegt und dass nur die wenigsten Entscheidungen wirklich endgültig sind. Wir alle sollten die Quarterlife-Crisis ernst nehmen und aus ihr lernen. Selbst, wenn man nicht betroffen ist, kann man sich Methoden und Techniken abschauen, um für sich selbst vorbereitet und für andere da zu sein.

Die Techniker hat in einem ganzen Schwerpunkt die Quarterlife-Crisis analysiert und herausgefunden, dass besonders die Themen Studium, Liebe, Beruf und Zukunft Unsicherheiten auslösen können. Gut, dass Die Techniker auch gleich ein paar Überlegungen parat hat, die euch helfen, wenn ihr mitten in einer Quarterlife-Crisis steckt oder Angst habt, hineinzuschlittern. Das Thema ist auch der Auftakt für die zweite Podcast-Staffel von ze.tt und der Techniker: Bei How it works beantworten wir gemeinsam mit der Techniker und vier Expert*innen im Podcast eure drängendsten Fragen zum Thema Jobeinstieg. Die neuste Folge zum Thema Quarterlife-Crisis und alle bisherigen Podcast-Folgen findet ihr hier.