Sponsored Was ist das?

Deine Jeans wird nachhaltiger – mit diesem guten Stoff

Doch die Wenigsten davon sind auch wirklich nachhaltig. Es ist also höchste Zeit, den Denim-Markt zu revolutionieren – könnte Hanf die Lösung sein?

Mode Fashion Nachhaltigkeit Levis Fair Fashion Fast Fashion Jeans
Kann man Jeans tragen und der Umwelt helfen? Foto: Levis

James Dean machte Jeans populär, in den 50er und 60er Jahren galt sie als Symbol für Rebellion und Freiheit. Bis heute prägt kein Kleidungsstück die Laufstege von New York oder Paris und Instagram-Kanäle so stark wie die Jeans – kein Wunder. Denn: In Jeans fühlen wir uns sexy. Eine gut eingetragene Jeans ist für viele das bequemste Kleidungsstück. Sie ist Ausdrucksmittel und Begleiterin. Ein Leben ohne Jeans? Ist für viele undenkbar.

Aber je nachhaltiger wir leben wollen, desto größer das schlechte Gewissen beim Kauf einer Jeans. Noch vor wenigen Jahren war die Gleichung ganz einfach: Jeans gleich hoher Wasserverbrauch – und zwar über die gesamte Lebensdauer hinweg. Für die Produktion wurde aber nicht nur viel Wasser, sondern auch Chemikalien genutzt, die Einfluss auf unser Ökosystem haben. Ein Beispiel dafür ist die chinesische Metropole Xintang, deren Fluss 2011 gefärbt von viel zu viel Chemie in kräftigem Indigo leuchtete.

Das ist inzwischen knapp zehn Jahre her – und in diesen Jahren hat sich einiges getan. Ein Umdenken hat stattgefunden und dafür war es höchste Zeit. Denn ohne einen gesunden Planeten ist es eigentlich auch egal, welche Hose wir tragen.

Hier kommt der Optimismus

Die gute Nachricht: Schon heute gibt es kluge Verfahren, Ansätze und Technologien, die die Mode-Industrie nachhaltiger machen. Und genau diese schauen wir uns in einem Schwerpunkt an. In der Artikel-Reihe finden wir gemeinsam heraus, was heute in der Mode-Welt schon besser ist als noch vor zehn Jahren. Denn auch, wenn noch eine Menge zu tun ist, gibt es schon Lösungen, die schonender mit unserer Umwelt umgehen und den ökologischen Fußabdruck der Industrie verringern. In diesem Artikel dreht sich alles um den Wasserverbrauch einer Jeans – und wie dieser reduziert werden kann.

Der Fußabdruck beginnt bei der Baumwolle

Der ökologische Fußabdruck einer Jeans beginnt ganz klar bei der Baumwolle. Bei herkömmlicher Bewirtschaftung der Felder handelt es sich in der Regel um Monokulturen, die den Einsatz von Pestiziden nötig machen. Ein großes Problem ist außerdem der Wasserverbrauch. Baumwolle ist richtig durstig. Eine Jeans mit einem Gewicht von rund 800 Gramm schluckt stolze 8000 Liter. Was vor allem auf die Bewässerung der Felder und das Färben der Jeans zurückzuführen ist.

Hersteller produzieren immer mehr Jeans, die aus „organic cotton“ bestehen. Beim Anbau dieser Baumwollart wird auf Gentechnik, Pestizide oder Düngemittel verzichtet (das GOTS- und das IVN-Label sind hier vertrauliche Siegel, die dafür stehen). Außerdem ist der Einsatz von Chemikalien ein großes Thema. Immer mehr Labels verzichten beim Blau-Färben von Jeans auf den Einsatz von Schwermetallen wie Arsen, Quecksilber oder Blei. Beim Bleichen kommt statt Chlor immer öfter Natronlauge oder Sauerstoffbleiche zum Einsatz.

Wenn einige kleine Label hier Nischenprodukte anbieten, ist das löblich. Eine noch bessere Nachricht aber ist, wenn große Hersteller umsteuern – zum Beispiel der weltgrößte Denim-Hersteller Levi’s®.

Hanf? Richtig guter Stoff

Der Konzern setzt zum einen auf neue Technologien zur Einsparung von Wasser. Bereits 2011 führte Levi’s® die Kollektion „Water-Less“ ein, bei der neue Produktionstechniken und recyceltes Wasser zur Denim-Herstellung genutzt werden. Nach eigenen Berechnungen hat Levi’s® seither mehr als 3,5 Milliarden Liter Wasser eingespart.

Außerdem forschen Textilingenieur*innen und Designer*innen an Alternativen zu Baumwolle. Ein Material der Zukunft? Hanf! Wegen extremer Widerstandsfähigkeit wurde die Pflanze schon im zweiten Weltkrieg zur Herstellung von Uniformen verarbeitet und kam zu Beginn der 1990er Jahre wieder in Mode – jedoch als Nischenprodukt. Das könnte sich jetzt ändern, denn Hanf hat viele positive Eigenschaften für die Textilindustrie.

Sie ist erstaunlich widerstandsfähig und benötigt beim Anbau deutlich weniger Wasser und Pestizide. Allerdings sind gesponnene Hanffasern so rau, dass man bisher eher Seile daraus herstellt. In den Laboren von Levi’s® fanden Spezialist*innen für Fasertechnologie aber eine Methode, Hanf weicher zu machen. So weich, dass sich eine Jeans aus Hanf-Bestandteilen so anfühlt, wie Baumwolle. In der neuen Kollektion Levi’s® WellthreadTM besteht jedes Teil aus bis zu 30 Prozent Hanf. Doch es gibt auch andere Kollektionen, die auf Hanf setzen: Einige Teile der Levi’s® Red Tab Kollektion werden ebenfalls anteilig aus Cottonized Hemp hergestellt und leisten somit einen Beitrag.

In den nächsten fünf Jahren soll es Jeans geben, die zu 100 Prozent aus Hanf gefertigt werden, kündigte Paul Dillinger, Levi’s® Head of Global Produkt Innovation an. Ein guter Stoff? Das wird sich beim Probesitzen zeigen.

Es steht nicht alles auf Stillstand. Welche Initiativen, Technologien und Erfindungen die Mode-Industrie schon heute verändern, das schauen wir uns in drei Artikeln mit verschiedenen Schwerpunkten gemeinsam mit Levi’s® an. Neben der Einsparung von Wasser und einer 100-prozentigen Recyclingfähigkeit, geht es Levi’s® in seiner Nachhaltigskeitsstrategie auch um den sparsamen Einsatz von Chemikalien und faire Arbeitsbedingungen. Wir wechseln die Perspektive – und beantworten die Frage: Was ist heute schon besser als noch vor zehn Jahren?