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„Kulturwissenschaften? Und was willst du später damit machen?!“

Wer Kulturwissenschaften studiert, kennt die unangenehmen Fragen der Verwandtschaft: „Wird man damit denn was, außer Taxifahrer*in?“ 

Leuphana Kulturwissenschaften Kuwi Studieren

Mach doch, was du willst mit deinem Kulturwissenschaften-Studium. © Pexels

„Und was willst du später damit machen?“ – die Standardfrage auf jeder Familienfeier, wenn man sich entscheidet, Geistes- oder Kulturwissenschaften zu studieren. Gefolgt meist von einem Witz übers Taxifahren oder Hausfrauendasein und der Geschichte über Cousine Carla, die als Ingenieurin ja so viel Geld verdient. Danke für den Input, Oma.

Natürlich freuen wir uns für Cousine Carla. Aber mal ehrlich: Solche Geschichten können doch langsam mal in der Mottenkiste verschwinden. Immerhin studieren in Deutschland über eine halbe Million Leute Geistes-, Sprach- und Kulturwissenschaften. Gibt es überhaupt so viele Taxis?

Und was willst du später damit machen?

In der wirklichen Welt kommen Kulturwissenschaftler*innen in ganz verschiedenen Bereichen unter. Der Klassiker „Irgendwas mit Medien“, aber auch „Irgendwas mit Museen“, „Irgendwas mit Veranstaltungen“ oder „Irgendwas mit Forschung“ sind recht valide Antworten auf die penetrante Frage nach dem Berufsziel. Ein KuWi-Studium stattet dich, wenn du an der richtigen Uni bist, mit allerhand Wissen, Erfahrungen und wichtigen Soft Skills aus, die dich in allen möglichen Arbeitsbereichen vielseitig einsetzbar machen.

Leuphana Kulturwissenschaften

„Seitdem ich KuWi studiere, begegne ich vielen Themen viel kritischer, meine Ansichten sind reflektierter geworden“, erklärt mir Louisa Weidemann, die an der Leuphana in Lüneburg Kulturwissenschaften studiert. Sie hat nach kurzer Zeit schon den Grundsatz der Disziplin verinnerlicht, nämlich scheinbare Wahrheiten immer zu hinterfragen. „Das kann natürlich anstrengend sein, zum Beispiel für meine Eltern und Freunde, weil ich dadurch dazu neige, Dinge tot zu diskutieren. Aber für mich persönlich ist es eine positive Entwicklung.“

„Irgendwas mit Medien, na und?“

Stimmt. Wer kritisch denken kann, kann auch komplexe Zusammenhänge erkennen, Situationen analysieren und interpretieren und Prognosen treffen. Abgesehen davon, was KuWi mit deinem Denken macht, stärkt es auch die Kommunikations-, Präsentations- und Diskussionsfähigkeit. Außerdem macht Selberdenken und Am-kulturellen-Puls-der-Zeit-Sein einfach Spaß.

Seit neuestem gibt Louisa gern die Antwort „Irgendwas mit Kommunikation und Marketing“, wenn man sie mit der Frage gängelt. Darauf gekommen ist sie im Grundstudium an der Leuphana. Hier hat sie Gelegenheit bekommen, in alle möglichen Teilbereiche der Kulturwissenschaft einmal hineinzuschnuppern. Heißt also, sie konnte sich mit allem beschäftigen, was im weitesten Sinne Kultur ist. Und das schließt nicht nur die bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz und Theater mit ein, sondern eben auch Bereiche, die man nicht sofort auf dem Schirm hat. Wie Baukultur oder die eigene Lieblingsfernsehserie.

KuWi ist ein Studiengang für Menschen, die mehr wollen

Louisa Leuphana Kulturwissenschaften
Louisa studiert KuWi an der Leuphana. Später will sie „Irgendwas mit Kommunikation und Marketing“ machen. © Leuphana/ Patrizia Jäger

So gebrieft, was alles möglich ist, erlangt man ganz automatisch verschiedene Blickwinkel und kann Forschungsgegenstände in Relation setzen. So kann man sich eine Meinung bilden und eigene Interessen festigen, die man dann mit Leidenschaft verfolgen kann. Und zwar in wähl- und wechselbaren Vertiefungsfächern. Ein KuWi-Studium an der Leuphana ist also nicht nur vielseitig und interdisziplinär. Es ist auch ganz besonders selbstbestimmt und frei.

Diese Freiheit lockt einen bestimmten Schlag Menschen an, meint Louisa: „Auf dem Campus treffen viele Menschen aufeinander, die Lust haben, etwas zu bewegen. Die denken einfach ähnlich, packen an und sind bereit, sich außercurricular einzubringen.“

Theo ist so einer, der gern anpackt. Er wollte schon immer Kulturarbeit machen und hat sich schon zu Beginn des Studiums auf alles gestürzt, was er außerhalb der Hörsäle Praktisches machen konnte. So wirkt es zumindest, wenn man seine Vita in diesem Bereich ansieht: Bereits im ersten Semester organisierte er das Campus Festival Lunatic mit. Wenig später gründeten er und seine Freund*innen den Kulturverein Zum Kollektiv. Sie eröffneten ein Pop-up-Café, in dem man regionale Start-up-Produkte kaufen konnte. In leerstehenden Räumlichkeiten in ganz Lüneburg ließen sie verschiedene Kulturformate stattfinden. „Außerdem haben wir einige Musik- und Theaterfestivals in Lüneburg und Umgebung initiiert“, erzählt Theo. Während er so spricht, fragt man sich, wie der heutige Alumnus überhaupt zu seinem Abschluss gekommen ist.

Wann studiert ihr hier eigentlich?

Theo wurde immer von der Leuphana beim „Nicht-Studieren“ unterstützt. So wie die Studierenden, die heute über den Campus ziehen. Die Uni bietet allen den Freiraum, den sie für ihre Projekte brauchen. Insgesamt gibt es an der Leuphana 67 ehrenamtliche Initiativen. Jede*r hat ein Projekt, stellt Musik- oder Kulturveranstaltungen auf die Beine, bietet Fotografie-Kurse für die Kommiliton*innen an oder organisiert Ausstellungen.

Kulturwissenschaften studieren Leuphana
Theo hat bereits während seines Studiums eine Reihe von Kulturveranstaltungen in Lüneburg organisiert. © Leuphana/ Patrizia Jäger

Auch Louisa engagiert sich neben dem Studium: Sie ist Geschäftsführerin des Hochschul-Magazins Univativ und begleitet Lesungen im Heinrich-Heine-Haus. Irgendwas mit Kommunikation eben. „Meine Eltern machen sich übrigens schon Sorgen, um mein Studium. Aber ich will die Möglichkeiten, die ich hier bekomme, unbedingt ausnutzen.“

Theo macht heute seinen Master in Hamburg. Wenn er dort auf KuWi-Studierende anderer Unis trifft, fällt ihm dabei immer wieder ein großer Unterschied auf: „Während sich meine neuen Kommiliton*innen meistens ausschließlich auf eine bestimmte Fachrichtung konzentriert haben, habe ich an der Leuphana einen weiteren Blick gewonnen.“ Ihm sind viele Formate und Angebote während seiner Lüneburger Studienzeit schon begegnet: „Egal ob Start-up-Förderung oder Design Thinking – die Leuphana ist immer am Puls der Zeit.“ So fühlt sich Theo gut auf die Zukunft vorbereitet. Und auf die Fragen von Oma.

Du musst die Antwort auf die Frage, was du später damit machen willst, nicht sofort haben. Wenn du Kulturwissenschaften am Leuphana College in Lüneburg studierst, kannst du erst einmal in ganz verschiedene Bereiche schnuppern und dich später in einem von sieben Schwerpunkten vertiefen. Denn im Bachelor setzt man hier auf Eigenständigkeit statt auf Verschulung. Mach dich hier schlau über die Studienmöglichkeiten an der Leuphana.

Leuphana Kulturwissenschaften