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Wie du herausfindest, wofür du brennst

Viele von uns verharren in einem Job, der nicht unsere Passion ist. Ob er uns überfordert, unterfordert oder einfach nur langweilt: So wollen wir unsere kostbare Lebenszeit nicht verbringen. Doch wie finden wir heraus, was wir wirklich wollen? Und vor allem können?

FOM Passion Stärke finden

Wie findet man eigentlich die eigene Passion? Foto: Unsplash

Ich sitze nun seit fünf Stunden im Büro und habe noch mindestens drei vor mir. Der Stapel an Arbeit wird kaum kleiner. Der Sekundenzeiger meiner Armbanduhr bewegt sich heute ganz besonders langsam. Die Schnecke! Langsam fange ich an zu glauben, dass er das absichtlich macht, um mich zu ärgern.

Auf eine belanglose Aufgabe folgt die nächste und ich tippe manisch in die Tastatur, bis mein Kopf schließlich völlig blockiert ist. Auf dem Papier bringe ich keine vernünftigen Sätze mehr zustande. Ein Blick auf die Zeit: 19 Uhr. Ganz ehrlich, das wird heute nix mehr. Morgen ist auch noch ein Tag. Aber ist das nicht das Schlimme? Dass morgen alles wieder von vorne losgeht? One day, every day?

Wo bin ich falsch abgebogen in meinem Lebenslauf?

Manchmal frage ich mich, wo ich eigentlich falsch abgebogen bin. Ich verbringe so viel Lebenszeit in der Arbeit und fühle mich zunehmend eingesperrt. Wenn ich daran denke, mein Leben lang so weiterzumachen, bekomme ich Atemnot. Ich überlege, weshalb ich den Job primär überhaupt angenommen hatte. Ach ja, macht sich gut im Lebenslauf, bringt gutes Gehalt, hat Aufstiegschancen, flache Hierarchien. Bla, Bla… womit sie eine*n nicht alles locken.

Aber was genau habe ich jetzt davon? Will ich in dieser Branche überhaupt aufsteigen? Bringt mir der Schritt im CV überhaupt was? Und stehe ich damit wirklich ganz allein da?

Du bist nicht allein auf der Suche nach deiner Passion

Nein. Ich denke mal, dieses Gefühl dürfte vielen bekannt vorkommen: eingesperrt im Dead End Job, in der Dead End Stadt, in der Dead End Karriere. Wenn alle immer von Selbstverwirklichung und Entfaltung sprechen und das wirklich ernst meinen, wie kann es dann sein, dass so viele von uns in einem Korsett aus uns auferlegten Strukturen feststecken und einfach nicht herauskommen? Vielleicht sollten wir versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden!

Herausfinden, wofür man brennt – Schritt 1: Warum bist du hier?

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, dich zu fragen, warum du überhaupt auf dieser Welt bist. Wie kannst du deine Zeit hier lebenswert machen, deinen Beitrag leisten oder einfach nur glücklich sein? Eine einfache Frage, wie es scheint, doch die Umsetzung wird im Zeitalter der unzähligen Möglichkeiten immer schwieriger. Was wir alle wollen: uns gut fühlen. Manche brauchen dafür die ganz intensiven Emotionen, anderen reicht Zufriedenheit. Gemeinsam haben wir den Wunsch nach positiven Gefühlen.

Das machen zu wollen, was uns diese Gefühle verschafft, ist also ganz natürlich. Denk doch mal an deine Kindheit zurück: Was hast du damals gerne gemacht? Hättest du damals Langeweile geduldet? Ziemlich sicher nicht. Überlege dir, ob dein jetziger Weg dich wirklich dorthin führt, wo du sein möchtest.

Schritt 2: Nimm deine Tagträume ernst

Du ertappst dich immer wieder dabei, wie deine Gedanken abschweifen, du in Tagträumen versinkst und es einige Minuten dauert, bis du wieder zurückgebeamt wirst? Tagträume zeigen uns oft, was wir wirklich wollen. Wer sie mit einer fixen Handbewegung wegwischt, hat leider ein Problem: Sie kommen wieder und schleichen sich in unsere kleinen und großen Momente der Unzufriedenheit.

Da draußen wartet noch viel mehr auf dich und mich: Endlich unsere Ideen einem interessierten Publikum vorstellen, die schönste Webseite im ganzen Netz designen, an der neuen Innovation rumbasteln oder vielleicht doch Tiere retten. Was uns im Kopf beschäftigt, zeigt uns, wofür wir eigentlich brennen. Also nimm deine Gedanken ernst!

Schritt 3: Überwinde deine Angst vor Wertung

Du hast Angst davor, dass die Leute dir vorwerfen, ein*e Träumer*in zu sein? Klar, Menschen die wirklich ihr Ding durchziehen, werden schnell zum Gerede, egal, ob sie den Job kündigen, um die Welt zu bereisen oder beruflich kürzer treten, um sich berufsbegleitend noch einmal an der Universität einzuschreiben.

Wer mit Mitte 30 Anstalten macht, den sicheren Bürojob aufzugeben und nach Höherem zu streben oder sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen, wird von den Kolleg*innen im Büro schon mal schief angeschaut. Aber warum eigentlich? Was spricht wirklich dagegen, den eigenen Weg zu gehen, außer von der Gesellschaft auferlegte Kriterien, die wir getrost in den Papierkorb verschieben können? Deine Angst vielleicht? Die kannst du gleich mit rausschmeißen! „Möchten Sie alle diese Elemente wirklich unwiderruflich löschen?“ Ja! Wollen wir. Schließlich haben wir mit unserer Zeit besseres zu tun, als darüber nachzudenken, was die anderen denken. Und spätestens, wenn du merkst, dass du nicht aufhören kannst, an deine neuen beruflichen Ziele zu denken, weißt du, dass deine Angst dich auch nicht mehr davon abhalten kann, dein Leben zu verändern. Doch wie?

Schritt 4: Lass dich inspirieren

Fangen wir klein an: Es gibt keinen schnelleren Weg, Inspirationen zu finden, als durch Bücher zu stöbern, Filme zu schauen und das gesamte Internet nach interessanten Blogs und Videos abzusuchen. Hatte die eine Wissenschafts-Bloggerin nicht unglaublich gute Fotos auf ihrer Seite? Und was hatte den Studenten im Podcast in seinem Jahr in Bolivien noch mal so fasziniert? Und welche Technik steckt eigentlich genau hinter dem 3D-Movie, den du dir gestern Abend im Kino angesehen hast? Versuche auch, dich von deinem Schema wegzubewegen und Neues auszuwählen: Wolltest du nicht immer schon verstehen, was in unseren Köpfen vorgeht? Wie wär’s dann mit einem Buch aus der Psychologie-Abteilung? Die Möglichkeiten zur Inspiration sind endlos!

Insbesondere im Umgang mit neuen Menschen erweitert sich der eigene Horizont. Probiere dich in neuen Sachen aus – fang eine neue Sportart an, hilf im Pflegeheim aus, besuche neben der Arbeit einen Sprachkurs an der Volkshochschule oder schreib dich gleich an der FOM für ein berufsbegleitendes Studium ein. Überall wirst du neue, interessante Menschen treffen, die dich inspirieren und dir den Weg zu neuen Ufern zeigen.

Schritt 5: Erkenne deine Stärken

Wichtig ist, deine eigenen Stärken zu erkennen und einen Weg zu finden, sie möglichst vielfältig anwenden zu können. Kurse und Hobbys sind ein erster Weg, dich ganz vielfältig auszuprobieren und herauszufinden, was du wirklich gut kannst.

Du hast entgegen deiner Annahme ein Händchen für Zahlen? Es bereitet dir Vergnügen, beim Programmieren knifflige Rätsel zu lösen? Du hättest nicht gedacht, dass dir der Umgang mit älteren Menschen so viel zurückgibt? Super.

Um Neues zu entdecken, müssen wir neue Wege gehen, denn auf den alten haben wir schon alles abgegrast. Wenn du auf diesem Wege ein, zwei oder mehrere Dinge entdeckst, die dir nicht gefallen oder für die du kein Talent hast, dann ist das kein Misserfolg. Zu erkennen, was wir nicht wollen, ist ebenso ein weiterer Schritt zu unserer wirklichen Berufung.

Schritt 6: Überwinde deine Grenzen

Wir alle machen es uns gerne kuschelig in unserer Komfortzone. Das heißt: Alles ist vertraut, nichts gefährdet uns. Aber leider auch: Nichts begeistert uns. Es ist Zeit, die eigenen Grenzen im Kopf zu überwinden. Schließlich kannst du alles sein.

Hier ist eine gute Übung: Klopf‘ doch mal bei den Nachbar*innen an, die offenbar ziemlich gut Gitarre spielen können und frag, ob du mitmachen kannst. Es könnte eine Möglichkeit sein, dich zu musikalischen Höhenflügen inspirieren zu lassen. Und wenn nicht, hast du zumindest deine Grenzen ausgetestet und auch einige neue Menschen kennen gelernt.

Du kannst auch wortwörtlich deine Grenzen überwinden. Buche einfach einen Flug in eine andere europäische Metropole, lerne eine neue Kultur kennen und erlebe ein völlig neues Lebensgefühl. Besuche berufsbegleitende Studiengänge an der FOM und finde heraus, was das Leben noch so für dich bereit hält. Lerne programmieren, studiere noch etwas ganz Anderes und probiere dich im Fach Abenteuerlust!

Schritt 7: Lass dich auf die guten Seiten ein

Gut möglich, dass du es in deinem neuen Leben in – sagen wir mal – Wien plötzlich ganz verrückt findest, dass du noch vor kurzem deinen tickenden Sekundenzeiger angeschaut und darüber nachgedacht hast, den Fünfjahres-Vertrag in deinem alten Job zu unterschreiben. Gut möglich auch, dass dich deine im Studium neu entdeckten Talente über dein altes Leben nur noch müde lächeln lassen. All das ist okay.

Lass dich auf dein neues Leben und deine Horizonterweiterung ein, denn du hast es dir verdient. Schließlich kannst du alles sein! Es ist nie zu spät, neue Inspiration zu finden, neue Erfahrungen zu machen und ein neues Leben zu beginnen. Trau dich mit der FOM.