Sponsored Was ist das?

Warum MINT-Studierende die großen Fragen unserer Zeit lösen werden

MINT steht nicht für Pfefferminz, sondern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Für viele sind diese Fächer Angstgegner – zurecht?

© Pexels

Die MINT-Branche hat ein Problem: der Nachwuchs fehlt. Gequält von schlechten Mathelehrer*innen, fällt der Entschluss, nach der Schule genau mit diesem Fach weiterzumachen, vielen schwer. Ähnlich sieht es aus, wenn die einzigen Erinnerungen an den Physikunterricht Filme im Halbdunkeln sind. Oft hört man: „Ich hätte gerne [MINT-Fach einsetzen] studiert, aber ich hatte Angst, dass es zu schwer ist.“

Diese Angst ist meistens unbegründet. Naturwissenschaftliche und technische Fächer sind mit die praxisnächsten Studiengänge, man lernt dort vor allem durch Anwendung. Auch die, die sich im Physik- oder Chemie-Unterricht oft vor allem gewundert haben, müssen keine Angst haben. Tutorien und Einführungsseminare holen auch die ab, die nicht immer 15 Punkte hatten. Außerdem gilt: Man darf auch Fehler machen und nicht jedes Experiment muss glücken. Wer Leidenschaft für die Fächer entwickelt, kann mit seinem Wissen viel bewegen. Trotzdem gilt: Wie jedes Studium sind auch MINT-Fächer nichts, was entspannt nebenbei bewältigt wird. Es wird Initiative und Lernwille erwartet; wer kontinuierlich am Ball bleibt, muss aber keine Angst haben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Studiengängen, in denen vor allem Theorien großer Namen auswendig gelernt werden, darf man in Biologie, Chemie und Informatik selbst ran. Zwar gilt es auch dort Experimente und Versuche nachzuvollziehen und zu reproduzieren, aber um eine Karriere in der Forschung bewältigen zu können, muss man mit mehr aufwarten können, als dem Nachahmen von bereits Bekanntem. Genau darauf wird man im Studium vorbereitet: Man bekommt die Werkzeuge an die Hand, die man braucht, um danach erfolgreich die eigene Forschung voranzubringen und ist am Ende des Studiums plötzlich in der Lage, Dinge zu schaffen oder zu beweisen, die es vorher noch nicht gab, und Lösungen für drängende Probleme zu finden. Welche das sein können? Hier eine kleine Auswahl.

Hunger beenden und vorbeugen

Bis 2050 leben auf unserer Erde 10 Milliarden Menschen, erwarten die UN. Neben der Umweltbelastung, stellt sich vor allem die Frage, was all diese Menschen essen sollen. Ernährungswissenschaftler*innen arbeiten mit Hochdruck daran, uns satt zu machen. Eine Idee der Fraunhofer-Gesellschaft ist die Verwertung von Lupinen als Proteinquelle. Ein Pflanze, die leicht angebaut und vielseitig verwendet werden kann: Lupinen können als Milch- und Fleischersatz genutzt werden, oder zum Backen. Es muss aber auch gar nicht so dramatisch sein: Die Forschung befasst sich zum Beispiel auch damit, die allergieauslösenden Eigenschaften der Standardallergene zu reduzieren.

Medikamente entwickeln

Die Krankheiten dieser Welt modifizieren sich ständig, besonders problematisch sind all die Erreger, die blitzschnell Resistenzen gegen Medikamente entwickeln können. Nach wie vor ein großes Problem sind Antibiotikaresistenzen, wie beim Krankenhaus-Keim MRSA. Um in Zukunft schneller und gezielter Infizierte behandeln zu können, wird zum Beispiel bei der Fraunhofer-Gesellschaft erforscht, wie man diese Resistenzen in den Griff bekommt oder ihnen sogar zuvorkommen kann.

Fortbewegung neu denken

Dass sich unsere Fortbewegung verändern muss, sollte allen klar sein. Doch Elektroautos und Systeme, die autonomes Fahren ermöglichen, entwickeln sich natürlich nicht von allein. Hierfür benötigt es unter anderem Ingenieur*innen, aber auch Informatiker*innen, die solche neuen Systeme entwickeln können.

Organ- und Blutspende revolutionieren

Organe aus dem 3D-Drucker würden vieles erleichtern, vor allem aber die Suche und das Warten auf den*die passenden Spender*in. Wäre man nicht mehr darauf angewiesen, die Organe anderer Menschen entnehmen zu müssen, sondern könnte ein Herz oder eine Lunge passgerecht herstellen, wäre viel gewonnen. Oder künstliche Herzklappen, die es zwar schon heute gibt, aber oft ausgetauscht werden müssen, da sie nicht mitwachsen. Genau das versucht die Fraunhofer-Gesellschaft zu ändern und forscht deshalb an mitwachsenden Herzklappen.

Klimawandel erkennen und bekämpfen

So dramatisch es klingt: Vieles läuft am Ende darauf hinaus, ob die Menschheit es schafft, den Klimawandel abzuwenden. Ohne fähige Naturwissenschaftler*innen wüssten wir bis heute weder, woher der Klimawandel kommt noch wie wir ihn stoppen können. Um es den Endverbraucher*innen am Ende so einfach wie möglich zu machen, werden Plastik-Substitute entwickelt, schnell nachwachsende Rohstoffe erforscht oder auch der Verbrauch erneuerbarer Energien optimiert.

Kulturgüter schützen

Ein Bereich, den kaum jemand mit MINT verbindet, ist der Erhalt von Kulturgütern. Denn es sind nicht Linguist*innen oder Kunstwissenschaftler*innen, sondern Naturwissenschaftler*innen, die neue Wege entwickeln, um denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten, Kunstwerke zu konservieren oder Teilnachbildungen zu erschaffen.

Es wird deutlich: Es gibt kaum einen Bereich, der nicht durch MINT-Fächer geprägt wird, was die Menschen, in diesen Fachbereichen umso wertvoller für unser Leben macht. Wissenschaft jeglicher Art ermöglicht es, etwas zu schaffen, das bleiben wird. Man entdeckt Probleme, auf die man zunächst keine Antwort hat, aber dank dem eigenen Skillset wird man sie finden und nicht nur das eigene Leben, sondern das vieler verbessern.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist als Europas größte Organisation für angewandte Forschung maßgeblich an vielen wichtigen Entwicklungen in Naturwissenschaft, Technik, Mathematik und Informatik beteiligt.  Mit ihren mehr als 60 Forschungseinrichtungen in Deutschland gibt es fast keinen Bereich, der nicht erforscht und vorangetrieben wird. Du wusstest schon lange, dass du in die Forschung möchtest oder hast es jetzt endlich realisiert? Die Fraunhofer-Gesellschaft bietet diverse Nachwuchsprojekte und Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für Kinder als auch für Schüler*innen und Student*innen an, um den Einstieg in die Welt von MINT so einfach wie möglich zu gestalten.