Sponsored Was ist das?

Warum wir endlich über das Internet reden müssen

Online/ offline – diese simple Unterscheidung funktioniert heute nicht mehr. Das Internet ist längst Teil unseres Alltags geworden. Auf der TINCON in Berlin trifft sich die junge Netzgemeinde, um herauszufinden, was das für uns bedeutet und wo die Reise hingeht.

Tincon Berlin Jugend Internet

Auf der TINCON in Berlin setzen sich Jugendliche mit dem Internet und digitaler Kultur auseinander. Foto: Alice Plati/TINCON

Hand aufs Herz: Könntest du dir ein Leben ohne WLAN, ohne Smartphone und ohne Social Media heute eigentlich noch vorstellen? Es ist erstaunlich schwierig, oder? Für viele von uns ist das Netz inzwischen nicht nur Treffpunkt und Arbeitsplatz, es ist sowas wie ein zweites Zuhause geworden.

Manchmal sagt ein GIF sogar mehr als tausend Worte.

Digitale Karten zeigen uns, wo’s langgeht. Flüge buchen wir ebenso online wie das Abendessen vom Pizzaservice. Wie nebenbei haben wir im Netz sogar eine ganz eigene Sprache entwickelt, um Geschichten zu erzählen. Emojis drücken Gefühle aus, GIFs sagen mehr als tausend Worte. Und Plattformen wie Instagram und YouTube, WhatsApp und Twitter, Snapchat und TikTok helfen uns dabei. Sie sind nicht nur witzige Apps zum Zeittotschlagen, sondern unsere Kommunikationskanäle. Ja, sie sind elementare Werkzeuge unseres täglichen Lebens.

Doch es ist auch im Internet nicht alles nur eitel Sonnenschein. Das wissen wir. Gerade unsere Abhängigkeit von den bequemen neuen Medien kann uns ganz schnell in Bedrängnis bringen. Denn wer ständig mit allem und jeder*m vernetzt ist, kann leicht überwacht und ausgehorcht werden. Worte wie Hacking, Phishing oder Tracking sind nicht umsonst in letzter Zeit in aller Munde.

Es ist Zeit, sich einzumischen. Es geht um unseren digitalen Lebensraum.

Fazit: Das Netz macht uns frei und zugleich unfrei. Es erweitert unseren Horizont und macht uns im Gegenzug immerzu angreifbar. Wollen wir das? Und vor allem, wie wollen wir in Zukunft damit umgehen? Was können wir als einzelne tun?

Es ist Zeit, sich einzumischen und für das Netz, wie wir es wollen und wie es einst intendiert war, aktiv zu werden. Es geht schließlich um unseren digitalen Lebensraum. Aber wie gehen wir vor?

Schritt 1: Sich die eigenen Kompetenzen klarmachen

Als erstes müssen wir unsere Jugend als Kompetenz erkennen, obwohl sie vielleicht für uns ganz selbstverständlich ist. Wir sind die erste Generation, die mit dem Netz aufgewachsen ist. Wir sind die Pionier*innen, die Expert*innen, die Digital Natives – ganz unabhängig von unserem Alter oder Schulabschluss sind wir den älteren Generationen in Sachen Internet Meilen voraus.

Schritt 2: Sich richtig gut im Thema auskennen

Wer etwas bewirken will, muss wissen, worüber er*sie redet und was da in diesem digitalen Universum eigentlich passiert. Wer agiert da? Mit welchen Zielen? Wer profitiert von unseren Daten? Welche Innovationen gibt es? Was kommt in Zukunft auf uns zu? Wie können wir die coolen neuen Erfindungen für uns nutzen? Und wie können wir uns vor Missbrauch schützen?

Schritt 3: Sich trauen, mitzureden

Überall auf der Welt werden solche Probleme verhandelt. Aber nicht mit uns. Gerade weil wir uns im Netz am besten auskennen und weil wir ein persönliches Anliegen haben, das Internet frei, offen und wundervoll für alle zu erhalten, sollten wir mitreden und uns mit unserer Expertise auch ganz klar für die Zukunft des Netzes einsetzen. Immerhin wollen wir nicht, dass Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg getroffen werden.

Gerade weil wir uns im Netz am besten auskennen, sollten wir mitreden.

Wir sollten uns vernetzen, uns Input von anderen holen, uns über neueste Entwicklungen austauschen und unsere Visionen miteinander teilen. So können wir coole Ideen gemeinsam feiern, aber auch unsere Stimmen erheben, wenn etwas moralisch nicht vertretbar ist. In der Gruppe geht all das am besten.

Schritt 4: Den perfekten Ort zum Mitmischen und Vernetzen finden

Zum Vernetzen ist die TINCON in Berlin da. Seit 2016 macht das Festival für digitale Jugendkultur unsere digitale Realität auch in der physischen Welt sicht- und anfassbar. Hier kommen Menschen zusammen, die sich sonst nur über Profilbilder kennen, um sich persönlich zu begegnen, sich zu informieren und auszutauschen. Drei Tage lang dreht sich in Vorträgen, Diskussionen und Workshops alles um das, was wir im Netz schaffen und geschaffen haben. Nicht die Erfolgsgeschichten und -rezepte von gestern stehen im Vordergrund, sondern unsere ganz eigenen Erfahrungen, Perspektiven und Ideen.

Zu den Speaker*innen gehören in diesem Jahr zum Beispiel Autorin Sophie Paßmann, Slam-Poet Nico Semsrott, YouTuber RobBubble und die Instagram-Reporterinnen von Mädelsabende. Online begeistern sie alle zahllose Follower*innen – auf der TINCON tun sie es IRL.

tincon Berlin jugend internet

Erkenne deinen Wert als Digital Native, mach dich über die richtigen Themen schlau, werde aktiv und vernetz dich – und das alles auf der TINCON. Vom 6.-8. Mai 2019 findet die TINCON erstmals im Rahmen der re:publica im Kühlhaus Berlin statt. Wenn du zwischen 13 und 21 Jahren alt bist, kommst du kostenlos rein.  Mit dem TINCON-Ticket gibt es außerdem freien Zutritt zur re:publica. Melde dich am besten gleich hier an!